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Interview: Schneller und kostengünstiger Bakteriennachweis
Bakterien mit ihren eigenen Waffen schlagen

Das Gespräch führte Dr. Ilka Ottlben, Redaktion LABORPRAXIS 4 min Lesedauer

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Bakterielle Infektionen können mild verlaufen – oder lebensbedrohlich. Neben eventuell vorliegenden Antibiotikaresistenzen entscheidet häufig der Faktor Zeit mit darüber, ob und wie sich eine Infektion behandeln lässt. Ein neues Sensorsystem soll die Diagnostik gefährlicher Krankheitserreger künftig beschleunigen und kostengünstiger machen.

Prof. Dr. Andreas Terfort, Goethe-Universität Frankfurt(Bild:  Universität Frankfurt)
Prof. Dr. Andreas Terfort, Goethe-Universität Frankfurt
(Bild: Universität Frankfurt)

Bakterien können lebensgefährliche Infektionen auslösen und fordern jedes Jahr viele Millionen Menschenleben auf der ganzen Welt. Auch in der Lebensmittelherstellung spielen schädliche Mikroorganismen eine große Rolle. Es ist sehr wichtig, sie zuverlässig nachzuweisen. Herr Prof. Terfort, wie sehen die bislang üblichen Nachweisverfahren aus, und mit welchen Schwierigkeiten sind sie verbunden?

Prof. Dr. Andreas Terfort: Der Goldstandard beim Bakteriennachweis ist immer noch die Anzucht der Erreger auf spezifischen Nährböden. Das Verfahren ist zwar langwierig, da sich die Bakterien vermehren müssen, jedoch außerordentlich zuverlässig. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei diesem Verfahren auch gleich auf Resistenzen geprüft werden kann, was natürlich bei der Therapie sehr wichtig ist.

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