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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

 
 
Mit körpereigenem Infektionsmarker Antibiotikatherapie gezielt steuern

Weniger Antibiotika einnehmen

Mit körpereigenem Infektionsmarker Antibiotikatherapie gezielt steuern

Mit dem körpereigenen Infektionsmarker Procalcitonin lässt sich der Einsatz von Antibiotika bei Infektionen gezielt steuern. Die Antibiotikatherapie wird verkürzt, aber auch ihre Nebenwirkungen und die Mortalität nehmen ab. Dies berichten Forschende von Universität Basel und Kantonsspital Aarau nach einer Metaanalyse von über 6700 internationalen Daten von Patienten mit Atemwegsinfektionen. Die Ergebnisse machen Hoffnung, dass so auch der Ausbildung von Antibiotika-Resistenzen entgegen gewirkt werden kann. lesen

Herausforderungen und Potenziale von Big Data: Von großen und von spärlichen Daten

Big Data

Herausforderungen und Potenziale von Big Data: Von großen und von spärlichen Daten

Wie die Helmholtz-Gemeinschaft das Thema Big Data angeht und welche Ansätze sich konkret beispielsweise für die Einzelzellgenomik ergeben, erläutert Prof. Dr. Dr. Theis vom Helmholtz Zentrum München im LP-Interview. Das Gespräch führte LP-Chefredakteur Marc Platthaus lesen

Erstmals Oberflächen von Tieren und Pflanzen molekular und topographisch in 3D sichtbar gemacht

Einzigartiges Massenspektrometer

Erstmals Oberflächen von Tieren und Pflanzen molekular und topographisch in 3D sichtbar gemacht

Ein weltweit einzigartiges Massenspektrometer macht Oberflächen von Tieren und Pflanzen sichtbar, indem es erstmals sowohl stoffliche (molekulare) als auch topographische (mikroskopisch bildliche) Information von den Oberflächen und Kontaktflächen von Tieren und Pflanzen liefert. Die Entwicklung der Gießener Chemiker ermöglicht auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Untersuchung von Schistosomen. So konnten die Forscher mit ihrer molekularen Kamera den Paarungszustand von Erregern der tödlichen Tropenerkrankung Bilharziose in 3D zeigen. lesen

Alternative Methode für keimfreie Bruteier

Mikroorganismen statt Formaldehyd

Alternative Methode für keimfreie Bruteier

Um Bruteier keimfrei zu halten, werden diese üblicherweise mit Formaldeyd begast. Dies hat nach Aussage von Forschern der TU Graz mehrere gravierende Nachteile: Formaldehyd ist umweltschädlich und gilt als krebserregend. Außerdem ist das Handhabung von Gasen im Vergleich zu Flüssigkeiten schwieriger. Die Wissenschaftler haben daher eine Alternative für die Entkeimung der Bruteier entwickelt. Sie nutzen Mikroorganismen. lesen

Neandertaler sind für unseren Hautton verantwortlich

Neandertaler-DNA beeinflusst menschliches Erbgut

Neandertaler sind für unseren Hautton verantwortlich

Im unserem Erbgut findet man an diversen Stellen DNA-Fragmente menschlicher Vorfahren. Selbst Neandertaler-DNA kann an einigen Stellen nachgewiesen werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie haben nun untersucht, welche Auswirkungen diese DNA-Abschnitte auf den Menschen haben. So sind sie z.B. für unseren Hautton, die Haarfarbe oder den Schlafrhythmus mitverantwortlich. lesen

Usutu-Virus ist zurück und befällt neben Vögeln zunehmend auch Menschen

Erreger des „Amselsterbens“

Usutu-Virus ist zurück und befällt neben Vögeln zunehmend auch Menschen

Das Usutu-Virus, das zwischen 2001 und 2005 in Europa für das sogenannte Amselsterben sorgte, scheint zurück zu sein. Ein Team um Forschende der Vetmeduni Vienna untersuchte bei 2016 aufgetretetenen Usutu-Virus-bedingten Todesfälle bei Vögeln die verantwortlichen Virusstämme. In einer zweiten Studie wurde in sieben humanen Blutspenden aus Ostösterreich das Usutu-Virus nachgewiesen, was darauf hinweist, dass humane Infektionen häufiger sind als bislang angenommen. Implikationen für das Blutspendewesen in Europa werden diskutiert. lesen

Molekulare Basis für Gedächtnis und Lernen entschlüsselt

Lernen und Erinnern

Molekulare Basis für Gedächtnis und Lernen entschlüsselt

Lernen und Erinnern sind zwei wichtige Funktionen des Gehirns, die auf der Formbarkeit (Plastizität) des Gehirns beruhen. In einer aktuellen Studie berichten Forscherinnen der Goethe-Universität, wie ein Trio von Schlüsselmolekülen diese Prozesse steuert. Daraus ergeben sich auch neue Anhaltspunkte für die Alzheimer-Therapie. lesen

Analyse von Zytostatika aus Wischproben mittels Micro-LC-MS/MS

Zytostatika

Analyse von Zytostatika aus Wischproben mittels Micro-LC-MS/MS

Zytostatika werden häufig in der Krebstherapie eingesetzt. Neben den therapeutischen Erfolgen bergen sie für die Menschen, die sie handhaben, jedoch auch Gefahren. Daher ist es wichtig, die genauen Expositionswerte dieser Substanzen zu kennen, um betroffene Personen schützen zu können. lesen

Schneller Nachweis von Keuchhusten

PCR-Test

Schneller Nachweis von Keuchhusten

Die „Kinderkrankheit“ Keuchhusten trifft immer mehr Jugendliche und Erwachsene. 13 809 Fälle wurden im Jahr 2016 laut dem Robert Koch-Institut in Deutschland gemeldet. Eine schnelle Diagnose soll der PCR-basierte Labortest Fluorotype Bordetella von Hain Lifescience liefern. lesen

Hüftspeck im Alter – Forscher finden Grund für gestörten Fettabbau

Transkriptom-Studie zum Bauchfett

Hüftspeck im Alter – Forscher finden Grund für gestörten Fettabbau

Forscher der Universitäten Yale und Bonn haben eine mögliche Ursache dafür gefunden, dass alte Menschen vermehrt Bauchfett einlagern, selbst wenn sie nicht übergewichtig sind. Folge können chronische Erkrankungen sein. Die auf Transkriptom-Daten basierende Studie eröffnet möglicherweise auch neue Therapieoptionen. lesen

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