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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

500 000 000 Eier für Impfstoffe – bald könnte es ohne sie gehen

Impfstoff-Versorgung verbessern

500 000 000 Eier für Impfstoffe – bald könnte es ohne sie gehen

Derzeit werden für die Herstellung von Impfstoffen jährlich noch etwa eine halbe Milliarde Hühnereier benötigt. Das ist nicht unproblematisch und die Produktion aufwändig: Die Herstellung eines Gelbfieber-Impfstoffs beispielsweise benötigt so etwa 12 Monate. Versorgungs-Engpässe sind bei Impfstoffen nicht selten, was beim Ausbruch von Epidemien schnell gefährlich werden kann. Nun haben Forscher eine neue Methode entwickelt, mit der sich einige Flaviviren künftig hoch konzentriert und viel schneller in Bioreaktoren vermehren lassen. lesen

Heilsamer Rausch? Reproduzierbare Probenvorbereitung für Cannabis & Co

Probenvorbereitung und Homogenisierung

Heilsamer Rausch? Reproduzierbare Probenvorbereitung für Cannabis & Co

Der Einsatz von Cannabis für medizinische Zwecke ist seit dem vergangenen Jahr auch in Deutschland erlaubt. Mit zunehmender Popularität wird die Qualitätskontrolle ebenfalls an Bedeutung gewinnen. Um reproduzierbare und aussagekräftige Laboranalysen zu gewährleisten, bedarf es einer guten Probenvorbereitung. lesen

Sortiment von Conical Tubes erweitert

Conical Tubes

Sortiment von Conical Tubes erweitert

In der Molekularbiologie gilt es bei der Probenvorbereitung, auf eine gleichbleibende und hohe Qualität zu setzen. lesen

„Schredder“ mit Spezifität: Dicer-Proteine arbeiten spezifischer als gedacht

Neue Möglichkeiten für das Protein-Engineering?

„Schredder“ mit Spezifität: Dicer-Proteine arbeiten spezifischer als gedacht

Die zelluläre Kommunikation ist insbesondere in Eukaryonten, zu denen auch wir gehören, eine hochkomplexe Angelegenheit. Zahlreiche Botenstoffe sind dabei essenziell. So auch kleine RNA-Moleküle, die von Dicer-Proteinen durch „Schreddern“ größerer Moleküle hergestellt werden. Dieses Zerschneiden doppelsträngiger RNA scheint jedoch weit weniger wahllos zu sein, als bisher angenommen. Diese neue Erkenntnis, die Prof. Dr. Mariusz Nowacki von der Universität Bern im LP-Interview erläutert, könnte neue Möglichkeiten für das Protein-Engineering eröffnen. lesen

Point-of-care: Stoffwechselprodukte selbst messen

Biosensor für Phenylketonurie

Point-of-care: Stoffwechselprodukte selbst messen

Ein neu entwickelter Biosensor könnte in Zukunft Patienten von Stoffwechselerkrankungen wie Phenylketonurie den einen oder anderen Gang zum Arzt ersparen. Denn statt in der Praxis Blutproben analysieren zu lassen, verspricht der neue Test, die Analyse selber zu Hause durchführen zu können – lediglich mit einer Kamera, dem Sensor-Kit und einem winzigen Tropfen Blut. lesen

Kann ein Diabetes-Medikament bisher unheilbarer Erbkrankheit vorbeugen?

Chorea Huntington

Kann ein Diabetes-Medikament bisher unheilbarer Erbkrankheit vorbeugen?

Die Huntington-Erkrankung, im Fachjargon Chorea Huntington genannt, ist eine schwere, fortschreitende Erkrankung des Zentralnervensystems. Innerhalb von etwa 10 bis 15 Jahren nach Ausbruch der Erbkrankheit versterben die Patienten. Eine Therapie existiert bisher nicht. Nachkommen von Huntington-Patienten sind zudem mit dem hohen Risiko konfrontiert, ebenfalls zu erkranken. Nun haben Mainzer Wissenschaftler im Tiermodell nach eigenen Angaben viel versprechende Ergebnisse erzielt: Es scheint, dass das Diabetes-Medikament Metformin in der Lage ist, den Verlauf der Huntington-Erkrankung zu stoppen, lange bevor sich die ersten klinischen Symptome zeigen. lesen

Vorerst bleibt's dabei: Zu viel Salz schadet der Gesundheit

Bundesforschungsinstitut bezieht Stellung

Vorerst bleibt's dabei: Zu viel Salz schadet der Gesundheit

Ob zu viel Salz in der Ernährung der Gesundheit schadet oder nicht wird anlässlich einer neuen Studie derzeit kontrovers diskutiert. Denn: Die Studie machte auch bei zu niedrigem Salzkonsum deutliche Gesundheitsgefahren aus und empfahl eine Reduktion nur in Ländern mit besonders hoher Speisesalzzufuhr. Nun nimmt das Max Rubner-Institut Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel Stellung und bemängelt methodische Besonderheiten und Schwächen der Studie. lesen

Spontane Geburt: In uns entstehen permanent Gene „aus dem Nichts“

Schließt „Undenkbares“ grundlegende Wissenslücke?

Spontane Geburt: In uns entstehen permanent Gene „aus dem Nichts“

Neues entsteht durch die schrittweise Veränderung von Bewährtem: Kleine genetische Veränderungen, Punktmutationen genannt, gelten als ein wesentlicher Treiber der Evolution. So haben es die meisten Menschen in der Schule gelernt. Problem – die Entstehung grundlegend neuer Eigenschaften eines Organismus lässt sich auf diese Weise nicht erklären. Nun haben Forscher festgestellt: Ob im Menschen, in der Maus, in der Ratte oder im Opossum: Vorläufer von Genen entstehen permanent „aus dem Nichts“. Die meisten davon verschwinden wieder – aber nicht alle. lesen

Re-aktivierte Herpesviren: Neue Methode könnte frühzeitig warnen

Herpesviren als potenzielle Krankheitsauslöser

Re-aktivierte Herpesviren: Neue Methode könnte frühzeitig warnen

95 bis 100 Prozent der gesunden Erwachsenen sind mit einer Variante des menschlichen Herpesvirus 6 (HHV-6) infiziert. Normalerweise inaktiv und harmlos können Herpesviren wie HHV-6 viele Jahre unbemerkt in menschlichen Zellen schlummern. Bestimmte Infektionen, ein geschwächtes Immunsystem aber auch verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente können die Viren jedoch wieder re-aktivieren und dann droht - mitunter akute und große - Gefahr. Würzburger Forscher haben nun eine Methode entdeckt, mit der sich die aktiven von inaktiven Herpesviren in einem frühen Stadium unterscheiden lassen. Dies könnte für klinische Interventionen hilfreich sein. lesen

Eine Frage der Anpassung? Warum Stress unserem Gehirn schaden kann

Akuter und chronischer Stress

Eine Frage der Anpassung? Warum Stress unserem Gehirn schaden kann

Stress kennt jeder und er lässt sich kaum vermeiden, ob auf der Arbeit oder privat. Akuter Stress und die Reaktionen unseres Körpers darauf können wichtiger Motor des Lebens und sogar für unsere Gesundheit förderlich sein. Chronischer Stress hingegen wird mit der Begünstigung vieler Erkrankungen in Zusammenhang gebracht. Davon ist offenbar auch unser Gehirn nicht ausgeschlossen, wie jüngste Untersuchungen zeigen. Deren Ergebnisse könnten künftig dazu beitragen das individuelle Risiko für stressbedingte psychiatrische Erkrankungen besser zu bestimmen. lesen

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