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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

Frostschutzmittel zum Einfrieren von Spermien

Tiefkühlspermien zur Nashornrettung

Frostschutzmittel zum Einfrieren von Spermien

Viele Wildtierarten wie das Nördliche Breitmaulnashorn sind vom Aussterben bedroht. Rettung verspricht die künstliche Befruchtung mithilfe tiefgefrorener Spermien. Um die Erfolgsquote dieser Strategie zu steigern, haben Forscher vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nun ein zellfreundlicheres Frostschutzmittel für Spermien erprobt. lesen

Einzigartig: Unser Gehirn ist so individuell wie ein Fingerabdruck

Erfahrungen und Genetik formen das Hirn

Einzigartig: Unser Gehirn ist so individuell wie ein Fingerabdruck

Wie der Fingerabdruck unterscheidet sich auch die Anatomie des Gehirns von Mensch zu Mensch. Dies konnten Forschende der Universität Zürich in einer Studie zeigen. Ausschlaggebend für den charakteristischen Aufbau des Organs ist eine Kombination aus genetischen Voraussetzungen und individuellen Lebenserfahrungen. lesen

Mariendistel-Wirkstoff als nicht-invasive Therapie bei Stresshormon-bedingter Erkrankung

Silibinin gegen Morbus Cushing

Mariendistel-Wirkstoff als nicht-invasive Therapie bei Stresshormon-bedingter Erkrankung

Morbus Cushing ist eine seltene, schwerwiegende Erkrankung, die durch eine übermäßige Produktion des Stresshormons Adrenocorticotropin (ACTH) bzw. Cortisol gekennzeichnet ist. Ausgelöst wird Morbus Cushing durch einen Tumor in der Hirnanhangsdrüse. Max-Planck Forscher haben entdeckt, dass Silibinin – ein Wirkstoff aus der Mariendistel – zur Behandlung von Morbus Cushing verwendet werden kann. Ein italienisches Pharmaunternehmen will nun eine nicht-invasive Behandlungsstrategie entwickeln, die künftig herkömmliche Verfahren wie Hirn-Operationen ersetzen soll. lesen

Individuelle Gendaten als QR-Code auf der Scheckkarte

Personalisierte Medizin

Individuelle Gendaten als QR-Code auf der Scheckkarte

Ob man nun geneigt ist, seine via Fitness-Tracker erhobenen Gesundheitsdaten an seine Krankenkasse weiterzugeben oder nicht – für die allermeisten von uns hört die Freigiebigkeit, was Gesundheitsdaten anbelangt, sicherlich allerspätestens bei Gendaten auf. Zu persönlich, zu sensibel. Für die Personalisierte Medizin versprechen aber gerade individuelle genetische Profile einiges an Potenzial. In Österreich arbeiten Forscher nun an einer praxistauglichen Lösung, wie sich genetische Daten für individuellere Arzneimitteltherapien sinnvoll nutzen lassen. Dazu haben sie Gencodes von Patienten als QR-Code auf Scheckkartenformat gebracht. lesen

Kleiner großer Unterschied: Diabetesmedikament wirkt abhängig vom Geschlecht

Typ-2-Diabetes

Kleiner großer Unterschied: Diabetesmedikament wirkt abhängig vom Geschlecht

Die Zahl der Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland steigt. Schätzungen gehen davon aus, dass 7 bis 8 Prozent der Erwachsenen hierzulande an einem Typ-2-Diabetes, leiden. Die meisten Diabetesmedikamente bekämpfen nur die Symptome der Erkrankung. Anders die so genannten Glitazone.Nun haben Forscher für diese Medikamentengruppe einen geschlechtsabhängigen Wirkmechanismus entdeckt. lesen

Proteine: Fehlfaltung mit Folgen

Suche nach Heilung seltener Erbkrankheit

Proteine: Fehlfaltung mit Folgen

Viele Proteine sind hochspezialisierte biochemische Maschinen. Sie funktionieren nur, wenn ihr Bauplan exakt eingehalten wird. Das schließt auch die Faltung der langen Molekülketten mit ein. Ist ein Protein nicht richtig zusammengelegt, kommt es mitunter zu drastischen Fehlfunktionen und Krankheiten. Neue Einblicke in diese Prozesse und Ansätze für Therapieformen gewannen nun Forscher der Universität Bielefeld und des Universitätsklinikums Göttingen. lesen

Neue Erkenntnis zur Fotosynthese entdeckt

Wie gelingt die Fotosynthese-Regulation?

Neue Erkenntnis zur Fotosynthese entdeckt

Die Umwandlung von Kohlendioxid und Sonnenlicht in Energie (oder Biomasse) und Sauerstoff: kaum ein Prozess ist so entscheidend für das Leben auf unserer Erde wie die Fotosynthese. Obwohl der Prozess schon seit vielen Jahrzehnten genaustens untersucht wurde, haben Forscherinnen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster nun einen neue Mechanismus entdeckt, der die Anpassung der Fotosynthese-Leistung an die Lichtbedingungen steuert. lesen

Wie entsteht Parkinson? Aktuelle Studie weckt Zweifel an bisheriger Theorie

Ursache der Parkinson-Krankheit

Wie entsteht Parkinson? Aktuelle Studie weckt Zweifel an bisheriger Theorie

Die Arme und Beine zittern unaufhörlich, die Muskeln werden zunehmend schwächer und die Bewegungen langsamer – all dies sind typische Symptome, unter denen viele Parkinson-Patienten leiden. Die genauen Ursachen dieser neurodegenerativen Erkrankung sind bis heute nicht geklärt. Ein Schweizer Forscherteam stellt nun in einer aktuellen Studie eine bisher gängige Vorstellung über die Entstehung von Parkinson in Frage. lesen

Erstaunlich effizient: Nur fünfmal schnelles Rechnen bringt Gehirn messbar auf Trab

Das plastische Gehirn

Erstaunlich effizient: Nur fünfmal schnelles Rechnen bringt Gehirn messbar auf Trab

Rechnen muss man üben, üben, üben und im Erwachsenenalter wird unser Gehirn gefühlt immer träger? Was bringt es also, unser Hirn immer wieder durch Training zu fordern? Viel – und das sehr schnell, wie Tübinger Forscher nun herausgefunden haben: Durch ein kurzes und intensives Rechentraining werden die neuronalen Verbindungen zwischen wichtigen Regionen im Gehirn im Erwachsenenalter stärker. Diese neuronale Plastizität durch numerisches Lernen war zudem bereits nach fünf Einheiten eines Rechentrainings nachweisbar. lesen

Nur zwei Weibchen übrig – und doch nicht ausgestorben?

Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns

Nur zwei Weibchen übrig – und doch nicht ausgestorben?

Mit ihrem Leben endet auch das Überleben einer ganzen Art – eigentlich. Denn obwohl die weltweit einzigen Nördlichen Breitmaulnashörner beide Weibchen sind, besteht Hoffnung: Stammzellenforscher haben jetzt erstmals ein Hybrid-Embryo außerhalb der Gebärmutter produziert, dessen Gene zur Hälfte der funktional ausgestorbenen Art angehören. In Zukunft wollen sie mit neuen Techniken die Population wieder aufleben lassen. lesen

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