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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

Wider dem Haarausfall: Sandelholzduft lässt Haare länger wachsen

Aktuelle Studie zu Duftrezeptor

Wider dem Haarausfall: Sandelholzduft lässt Haare länger wachsen

Haarausfall ist eine normale Begleiterscheinung des Älterwerdens, er kann aber auch Begleiterscheinung von Stress oder Hormonstörungen sein. Häufig leidet das Selbstbewusstsein der Betroffenen deutlich. Auf dem Markt existieren eine Vielzahl von Mitteln, die dem Haarausfall entgegen wirken sollen – die meisten davon sind wirkungslos. Nun haben Bochumer Forscher herausgefunden, dass menschliche Haarwurzelzellen Duftrezeptoren besitzen, und deren Aktivierung mit Sandelholzduft die Lebensdauer von Haaren verlängern kann. Diese Ergebnisse könnten einen neuen Ansatzpunkt für die Behandlung von Haarausfall liefern. lesen

Brandenburg verschärft Arzneimittelkontrolle

Lunapharm-Skandal

Brandenburg verschärft Arzneimittelkontrolle

Die von der Landesregierung Brandenburg eingesetzte Task Force Lunapharm hat ihren abschließenden Untersuchungsbericht veröffentlicht. Als Reaktion darauf, kündigte Brandenburgs neue Gesundheitsministerin Susanne Karawanskij eine Aufstockung der Kontrolleure an. lesen

500.000.000 Eier für Impfstoffe – bald könnte es ohne sie gehen

Impfstoff-Versorgung verbessern

500.000.000 Eier für Impfstoffe – bald könnte es ohne sie gehen

Derzeit werden für die Herstellung von Impfstoffen jährlich noch etwa eine halbe Milliarde Hühnereier benötigt. Das ist nicht unproblematisch und die Produktion aufwändig: Die Herstellung eines Gelbfieber-Impfstoffs beispielsweise benötigt so etwa 12 Monate. Versorgungs-Engpässe sind bei Impfstoffen nicht selten, was beim Ausbruch von Epidemien schnell gefährlich werden kann. Nun haben Forscher eine neue Methode entwickelt, mit der sich einige Flaviviren künftig hoch konzentriert und viel schneller in Bioreaktoren vermehren lassen. lesen

Heilsamer Rausch? Reproduzierbare Probenvorbereitung für Cannabis & Co

Probenvorbereitung und Homogenisierung

Heilsamer Rausch? Reproduzierbare Probenvorbereitung für Cannabis & Co

Der Einsatz von Cannabis für medizinische Zwecke ist seit dem vergangenen Jahr auch in Deutschland erlaubt. Mit zunehmender Popularität wird die Qualitätskontrolle ebenfalls an Bedeutung gewinnen. Um reproduzierbare und aussagekräftige Laboranalysen zu gewährleisten, bedarf es einer guten Probenvorbereitung. lesen

Zellkulturumgebung natürlich angepasst

Beschichtungen nach Maß für Stammzellen und mehr

Zellkulturumgebung natürlich angepasst

Was macht Tintenfische erfolgreich? Ein Aspekt ist sicher ihre Fähigkeit, ihr Äußeres perfekt anzupassen. Sie imitieren den Untergrund und sind kaum von der natürlichen Umgebung zu unterscheiden. Einen ähnlichen Gedanken verfolgt ein Dresdner Start-up. Dort werden Beschichtungen entwickelt, welche die natürliche Umgebung von Zellen imitieren. Dies ist besonders für die Stammzellforschung von Interesse lesen

Sortiment von Conical Tubes erweitert

Conical Tubes

Sortiment von Conical Tubes erweitert

In der Molekularbiologie gilt es bei der Probenvorbereitung, auf eine gleichbleibende und hohe Qualität zu setzen. lesen

„Schredder“ mit Spezifität: Dicer-Proteine arbeiten spezifischer als gedacht

Neue Möglichkeiten für das Protein-Engineering?

„Schredder“ mit Spezifität: Dicer-Proteine arbeiten spezifischer als gedacht

Die zelluläre Kommunikation ist insbesondere in Eukaryonten, zu denen auch wir gehören, eine hochkomplexe Angelegenheit. Zahlreiche Botenstoffe sind dabei essenziell. So auch kleine RNA-Moleküle, die von Dicer-Proteinen durch „Schreddern“ größerer Moleküle hergestellt werden. Dieses Zerschneiden doppelsträngiger RNA scheint jedoch weit weniger wahllos zu sein, als bisher angenommen. Diese neue Erkenntnis, die Prof. Dr. Mariusz Nowacki von der Universität Bern im LP-Interview erläutert, könnte neue Möglichkeiten für das Protein-Engineering eröffnen. lesen

Point-of-care: Stoffwechselprodukte selbst messen

Biosensor für Phenylketonurie

Point-of-care: Stoffwechselprodukte selbst messen

Ein neu entwickelter Biosensor könnte in Zukunft Patienten von Stoffwechselerkrankungen wie Phenylketonurie den einen oder anderen Gang zum Arzt ersparen. Denn statt in der Praxis Blutproben analysieren zu lassen, verspricht der neue Test, die Analyse selber zu Hause durchführen zu können – lediglich mit einer Kamera, dem Sensor-Kit und einem winzigen Tropfen Blut. lesen

Kann ein Diabetes-Medikament bisher unheilbarer Erbkrankheit vorbeugen?

Chorea Huntington

Kann ein Diabetes-Medikament bisher unheilbarer Erbkrankheit vorbeugen?

Die Huntington-Erkrankung, im Fachjargon Chorea Huntington genannt, ist eine schwere, fortschreitende Erkrankung des Zentralnervensystems. Innerhalb von etwa 10 bis 15 Jahren nach Ausbruch der Erbkrankheit versterben die Patienten. Eine Therapie existiert bisher nicht. Nachkommen von Huntington-Patienten sind zudem mit dem hohen Risiko konfrontiert, ebenfalls zu erkranken. Nun haben Mainzer Wissenschaftler im Tiermodell nach eigenen Angaben viel versprechende Ergebnisse erzielt: Es scheint, dass das Diabetes-Medikament Metformin in der Lage ist, den Verlauf der Huntington-Erkrankung zu stoppen, lange bevor sich die ersten klinischen Symptome zeigen. lesen

Vorerst bleibt's dabei: Zu viel Salz schadet der Gesundheit

Bundesforschungsinstitut bezieht Stellung

Vorerst bleibt's dabei: Zu viel Salz schadet der Gesundheit

Ob zu viel Salz in der Ernährung der Gesundheit schadet oder nicht wird anlässlich einer neuen Studie derzeit kontrovers diskutiert. Denn: Die Studie machte auch bei zu niedrigem Salzkonsum deutliche Gesundheitsgefahren aus und empfahl eine Reduktion nur in Ländern mit besonders hoher Speisesalzzufuhr. Nun nimmt das Max Rubner-Institut Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel Stellung und bemängelt methodische Besonderheiten und Schwächen der Studie. lesen

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