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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

Schmerz gelindert: Rätsel um „Aspirin-Pflanzen“ gelöst

Salizylsäure-Synthese in Pflanzen

Schmerz gelindert: Rätsel um „Aspirin-Pflanzen“ gelöst

Bereits die Neandertaler nutzten salizylsäurehaltige Baumrinden, um Schmerzen zu behandeln. Heute ist Salizylsäure in leicht modifizierter Form Bestandteil eines der gängigsten Schmerzmittel, das als Aspirin verkauft wird. In Pflanzen ist Salizylsäure hingegen ein Stresshormon. Wie sie synthetisiert wird war bislang unbekannt. Nun konnten Göttinger Forscher dieses Rätsel lösen. lesen

Bioimaging: MRT-Kontrastmittel in biologischem Gewebe visualisieren

Magnetresonanztomographie

Bioimaging: MRT-Kontrastmittel in biologischem Gewebe visualisieren

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine weit gebräuchliche bildgebende Technik in der täglichen klinischen Diagnostik – auch beim Herzinfarkt . Mit verschiedenen Kontrastmitteln, etwa durch solche auf Gadolinium-Basis, lässt sich deren Aussagekraft noch steigern. Neue, spezifische Präparate sind in der Erforschung. Dabei helfen ICP- sowie MALDI-MS mit Laserablation. lesen

Diagnostisches Tätowieren: Ob krank oder gesund zeigt das Tattoo

Sensor-Tattoos erkennen Biomarker

Diagnostisches Tätowieren: Ob krank oder gesund zeigt das Tattoo

Zeig mir Deinen Arm und ich sage Dir wie gesund Du bist. Tattoos sind oft wahre Kunstwerke auf der Haut. Bald könnten sie auch Ärzte interessieren. Denn: Ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland hat Tattoos entwickelt, die eigentlich diagnostische Sensoren sind. Die tätowierten Hautbereiche zeigen Veränderungen des pH-Werts oder der Konzentration bestimmter krankheitsassoziierter Biomarker per Farbumschlag an. lesen

So sieht Allgemeinwissen aus

Gehirne von Menschen mit hohem Allgemeinwissen strukturell analysiert

So sieht Allgemeinwissen aus

Ob im Bewerbungsgespräch oder beim ersten Treffen der Schwiegereltern in spe – ein solides Allgemeinwissen kann hilfreich sein. Dass man Menschen mit hohem Allgemeinwissen bzw. ihren Gehirnen eine solche Bildung sogar ansieht, haben Bochumer Forscher nun gezeigt. Die Besonderheit in diesen Gehirnen liegt demnach in der Effizienz ihrer strukturellen Vernetzung. lesen

Zellgeflüster – Forscher fangen Bio-Nachrichten ab

Kommunikation einzelner Zellen

Zellgeflüster – Forscher fangen Bio-Nachrichten ab

Spionage im Miniaturformat: Mit einer verbesserten Mikroskopietechnik ist es Forschern der ETH Zürich gelungen, die biochemische Kommunikation von Zellen zu analysieren – und zwar gezielt von einzelnen Zellen. Die abgefangenen Botenstoffe verraten zum Beispiel Details über den Gesundheitszustand der jeweiligen Zelle und können so zur Erforschung von Krankheiten beitragen. lesen

Extrem Antibiotika-resistente Bakterien: Europas Krankenhäuser sind Haupt-Multiplikatoren

Studie macht europaweite Verbreitungswege sichtbar

Extrem Antibiotika-resistente Bakterien: Europas Krankenhäuser sind Haupt-Multiplikatoren

Infektionen mit Antibiotika-resistenten Keimen sind oft schwer zu behandeln. Solche mit Bakterien von extremer Resistenz nahezu überhaupt nicht mehr – sie sind gegenüber fast allen bekannten Antibiotika unempfindlich. Die Anzahl der dadurch bedingten Todesfälle hat sich zwischen 2007 und 2015 in Europa mehr als versechsfacht. Nun haben Forscher mithilfe genetischer Analysen die europaweiten Verbreitungswege solcher Erreger sichtbar gemacht. lesen

Dem Gift der Fliegen auf der Spur

Evolution von Toxinen

Dem Gift der Fliegen auf der Spur

Raubfliegen machen ihrem bedrohlich klingendem Namen alle Ehre: Sie jagen ihre Beute mit hochspezifischem Gift. Wie sich ihre Toxine im Laufe der Evolution entwickelt haben, und welchen Nutzen der Mensch daraus zur Schädlingsbekämpfung ziehen kann, haben Forscher der Justus-Liebig-Universität Gießen untersucht. lesen

Evolution auf Vorrat hilft Bakterien

Kryptische Genvariation

Evolution auf Vorrat hilft Bakterien

Bei der Evolution von Arten ist es vorteilhaft, sich möglichst schnell an neue Umweltbedingungen anzupassen. Deshalb profitieren Bakterien davon, versteckte genetische Varianten anzusammeln, die sie dann bei Bedarf zu außergewöhnlichen Evolutionssprüngen befähigen. Welche Mechanismen dieser „Evolution auf Vorrat“ zugrunde liegen, haben nun Forscher der Universität Zürich untersucht. lesen

Atommüll-Wächter: Hilfreiche Endlager-Mikroben

Sicherheitsbewertung von Salzlagerstätten

Atommüll-Wächter: Hilfreiche Endlager-Mikroben

Auch in Salzlagerstätten gibt es Leben. Bestimmte Mikroorganismen können den dort herrschenden extrem hohen Salzgehalten trotzen und dabei sogar noch toxische Schwermetalle in unlösliche Minerale umwandeln. Dass diese „Biomineralisation“ vergleichsweise effektiv verlaufen kann, zeigten Forscher nun am Beispiel von Uran und Curium. Der natürliche Vorgang kann die Ausbreitung potenziell gelöster radioaktiver Substanzen im Salz bremsen – ein Aspekt der nun auch in die Sicherheitsbewertung künftiger Endlagerstätten für hochradioaktiven Atommüll aus Kernkraftwerken einfließen soll. lesen

Warum Kraftsport auf Kosten der Ausdauer geht

Entweder Muskelmasse oder Durchhaltevermögen

Warum Kraftsport auf Kosten der Ausdauer geht

Wer im Fitnessstudio die Gewichte stemmt, baut Muskelmasse auf. Doch dies hat einen Preis, der jenseits der Trainingsgebühr liegt: Krafttraining geht auf Kosten der Ausdauermuskulatur. Daran hat ein Botenstoff Mitschuld, dessen Rolle im Muskel nun Forscher der Universität Basel näher untersucht haben. lesen

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