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Mikroskop-Kamera Beobachtung lebender Zellen

| Redakteur: Doris Popp

Leica Microsystems führt die Leica DFC9000, eine monochrome Mikroskop-Kamera mit hochsensitivem sCMOS-Sensor der dritten Generation ein.

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Die sCMOS Mikroskop-Kamera Leica DFC9000 an einem inversen Leica-DMi8-Mikroskop.
Die sCMOS Mikroskop-Kamera Leica DFC9000 an einem inversen Leica-DMi8-Mikroskop.
(Bild: Leica Microsystems)

Mit der Kamera können Wissenschaftler lebende Zellen unter naturnahen Bedingungen beobachten. In der Leica DFC9000 ist ein sCMOS-Sensor mit hoher Quanteneffizienz über das gesamte Lichtspektrum verbaut, der mit einem hohen Signal-Rausch-Verhältnis selbst schwache Signale detektiert. Im Vergleich zu Sensoren der zweiten Generation hat sich das Maximum an Quanteneffizienz, abhängig von der Wellenlänge um 14% auf 82% verbessert. In Kombination mit einem sehr niedrigen Rauschpegel führt dies zu Fluoreszenzsignalen vor einem dunklen Hintergrund – unentbehrlich für Fluoreszenz-Bildgebung lebender Zellen. Die hohe Sensitivität macht eine starke GFP-Überexpression überflüssig und schützt die Zellen vor Fototoxizität. In der USB-3.0-Version nimmt die Kamera Vollbilder mit einer Geschwindigkeit von 50 Bildern pro Sekunde auf. In der Camera-Link-Version steigert sich dies auf 90 Vollbilder pro Sekunde. Noch höhere Aufnahmegeschwindigkeiten lassen sich durch partielles Auslesen des Sensors erzielen, etwa 512 x 512 Pixel mit einer Geschwindigkeit von 270 Bildern pro Sekunde.

Analytica: Halle A2, Stand 317

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