English China

Lithium-Akkus sicher lagern und laden
Brandgefahr eingedämmt: Wie Sicherheitsschränke für Schutz sorgen

Ein Gastbeitrag von Sven Sievers, Bereichsleiter Produktmanagement & -entwicklung, Asecos GmbH 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Bei bestimmungsgemäßer Verwendung sind Lithium-Ionen-Akkus sicher. Doch ein Defekt kann im schlimmsten Fall zum thermischen Durchgehen des Akkus führen. Wie sich diese Gefahr durch Sicherheitsschränke eindämmen lässt, zeigt ein Anwendungsbeispiel aus Spanien.

Abb.1: Die spanische Firma Nanomate lagert ihre Lithium-Akkus sicher in einem Batterieladeschrank der Asecos Ion-Line.(Bild:  Asecos / Nanomate – Phi 4 Technology SL)
Abb.1: Die spanische Firma Nanomate lagert ihre Lithium-Akkus sicher in einem Batterieladeschrank der Asecos Ion-Line.
(Bild: Asecos / Nanomate – Phi 4 Technology SL)

Lithium-Ionen-Akkus sind besonders langlebig, sie erlauben viele Ladezyklen und sind ein weit verbreiteter Standard in der Batterietechnik. Nicht zuletzt, weil in ihnen eine Menge Energie steckt. Das ist auch gut so, schließlich versorgen sie nicht nur Smartphones mit Strom, sondern treiben unterschiedlichste Werkzeuge, E-Bikes und Elektroautos an. Bei technischen Defekten oder falschem Handling können die Akkus allerdings ein Brandrisiko bergen – und dann wird ihre hohe Energiedichte zur Gefahr.

Besonders kritisch wird es, wenn die Zellen während des Ladevorgangs mechanischen oder thermischen Belastungen ausgesetzt sind. Um dieses Risiko zu minimieren, sollten Lithium-Akkus in speziellen Batterieschränken gelagert und geladen werden. Solche Schränke sind in der Lage, eine potenzielle Brandentwicklung im Schrankinneren für einen definierten Zeitraum einzudämmen – und schaffen damit wertvolle Zeit für Gegenmaßnahmen.