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Hauptsache Biologie Braunschweiger Zeitung gewinnt Wissenschaftsjournalismus-Preis Hauptsache Biologie

Redakteur: Olaf Spörkel

Für eine mehrteilige Wissenschaftsreportage erzielte die Braunschweiger Zeitung den ersten Platz im Rahmen des Wettbewerbs Hauptsache Biologie.

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Mannheim, Hamburg – Mit der neunteiligen Serie „Ein Krebsmedikament entsteht“ gewann die Braunschweiger Zeitung den ersten Platz beim diesjährigen Wissenschaftsjournalismus-Wettbewerb Hauptsache Biologie. Henning Noske, Redakteur der Braunschweiger Zeitung, sowie Prof. Dr. Hans Reichenbach und Prof. Dr. Gerhard Höfle vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig arbeiteten über ein Jahr gemeinsam an der Reihe, um in einer Wissenschaftsreportage die Geschichte eines neuen Krebswirkstoffes zu beschreiben. Das Gewinnerteam erhielt für seine Leistung 10 000 Euro. Die Preisverleihung des alljährlichen Wettbewerbs von Promega fand unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Garabed Antranikian, Leiter des Technischen Instituts für Mikrobiologie an der Technischen Universität Hamburg-Harburg, in Hamburg statt.

Zweiter Platz für die Thüringische Landeszeitung

Den zweiten mit 6000 Euro dotierten Preis erhielten der Redakteur Thomas Stridde von der Thüringischen Landeszeitung und der Wissenschaftler Martin Vödisch vom Leibniz-Insitut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Hans-Knöll-Institut) für die siebenteilige Serie „Er forscht“. Die Jury-Mitglieder Dr. Norbert Lossau, Ressortleiter Wissenschaft und Innovation bei Die Welt, und Dr. Ulrich Scheller, Leiter des Gläsernen Labors Berlin-Buch, würdigten die Serie über die Forschungen an einem Schimmelpilz als beispielhaften Einblick in das wissenschaftliche Leben der Stadt Jena als Stadt der Wissenschaft 2008.

„Die Gewinnerbeiträge dieses Jahres zeigen wieder einmal, auf welch verständliche spannende Art und Weise komplizierte wissenschaftliche Themen für die breite Bevölkerung aufgearbeitet werden können“, sagte Dr. Peter Quick, Gründer und Geschäftsführer von Promega sowie Initiator des Wettbewerbs, anlässlich der Preisverleihung. Promega prämiert seit sechs Jahren Autorenteams aus Naturwissenschaftlern und Journalisten, die gut verständliche Artikel zum Thema Biologie in lokalen oder regionalen Tageszeitungen veröffentlicht haben, mit Preisgeldern im Gesamtwert von 20 000 Euro.

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