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VAA-Befindlichkeitsumfrage Stimmung in Chemie und Pharma weiterhin gedämpft

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In der Chemie- und Pharmabranche drücken die schwierigen konjunkturellen und industriepolitischen Rahmenbedingungen weiterhin auf die Stimmung der Fach- und Führungskräfte. Das zeigt die diesjährige Befindlichkeitsumfrage des VAA.

In der Chemie- und Pharmabranche ist die Stimmung der Fach- und Führungskräfte weiterhin gedämpft, wie die Befindlichkeitsumfrage des VAA zeigt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
In der Chemie- und Pharmabranche ist die Stimmung der Fach- und Führungskräfte weiterhin gedämpft, wie die Befindlichkeitsumfrage des VAA zeigt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der VAA führt jährlich eine Befindlichkeitsumfrage unter rund 10.000 außertariflichen und leitenden Angestellten der chemisch-pharmazeutischen Industrie durch, die dem Vergleich der Arbeitsbedingungen und Personalstrategien in den Unternehmen dient. Die Befindlichkeitsumfrage 2024 lief im Frühjahr 2024. Demnach ist die Stimmung weiterhin gedämpft.

Die Durchschnittsnote für die Personalpolitik der Unternehmen fällt mit 3,2 nochmals schlechter aus als im Vorjahr (3,0). An der Spitze des Umfragerankings steht in diesem Jahr erstmals der deutsche Zweig des niederländischen Chemieriesen Lyondellbasell, gefolgt vom Mainzer Glaskonzern Schott. Auf den dritten Platz ist das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim vorgerückt. Neben Lyondellbasell konnten auch der in Hanau beheimatete Technologiekonzern Heraeus, der Aromahersteller Symrise und der Spezialchemiekonzern Clariant Plätze im Personalranking gutmachen.

Deutlich zurückgefallen sind die drei deutschen Chemie- und Pharmakonzerne Bayer (von Platz 9 im Vorjahr auf Platz 18), Evonik (von 11 auf 19) und Lanxess (von 16 auf 20), die nun im letzten Drittel des Rankings platziert sind. Für VAA-Hauptgeschäftsführer Stephan Gilow zeigen sich hier die Auswirkungen der derzeitigen Lage in der Chemie- und Pharmaindustrie: „Das Umfeld unserer Branche ist im Moment sowohl konjunkturell als auch strukturell von großer Unsicherheit geprägt. Gerade die großen Unternehmen reagieren darauf mit zum Teil harten Einschnitten und Umstrukturierungen, was sich natürlich in der Stimmung der Mitarbeiter niederschlägt.“

Am deutlichsten kritisiert wurde über alle teilnehmenden Unternehmen hinweg erneut die Qualität der Personalentwicklung. Hier vergaben die befragten VAA-Mitglieder im Schnitt die Schulnote 4,0. Auch die Karrierechancen (3,9) und die Ehrlichkeit der Zielvereinbarungssysteme (3,7) ruft wie in den Vorjahren deutliche Kritik der Fach- und Führungskräfte hervor.

Dieser Beitrag erschien zuvor bei unserem Schwesterportal www.process.de.

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