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Chrombestimmung

Chrom (VI) mittels Ionenchromatographie bestimmen

| Redakteur: Doris Popp

Chrom (VI), aufgenommen über die Nahrung und Trinkwasser, über die Atemluft, über Textilien, über metallhaltige Bedarfsgegenstände sowie über Spielzeug stellt ein Gefährdungspotenzial dar.
Chrom (VI), aufgenommen über die Nahrung und Trinkwasser, über die Atemluft, über Textilien, über metallhaltige Bedarfsgegenstände sowie über Spielzeug stellt ein Gefährdungspotenzial dar. (Bild: Deutsche Metrohm)

Metrohm hat für die analytische Bestimmung von Chrom (VI) in Spielzeug eine ionenchromatographische Methode mittels Anreicherung und Inline-Matrixeliminierung entwickelt.

Kinder sind gegenüber der Aufnahme von Schwermetallen in vielfältiger Weise exponiert. Vor allem Chrom (VI), u.a. über Spielzeug aufgenommen, stellt ein Gefährdungspotenzial dar. Die analytische Bestimmung von Chrom (VI) in Spielzeug zur Einhaltung der Grenzwerte ist in der Europäischen Norm DIN EN-71-3-2013 (Sicherheit von Spielzeug Teil 3 – Migration bestimmter Elemente) beschrieben. Metrohm hat für diese Anwendung eine ionenchromatographische Methode mittels Anreicherung und Inline-Matrixeliminierung entwickelt. Ein Teil der nach DIN EN 71-3:2013-07 Vorschrift hergestellten Migrationslösung wird auf eine Anreicherungssäule gegeben, wobei die Matrix mittels einer Spüllösung von der Säule eluiert wird. Im zweiten Schritt erfolgt die chromatographische Trennung auf einem Anionen-Austauscher. Zur Detektion wird eine sehr spezifische Nachsäulenderivatisierung in Kombination mit UV/VIS-Detektion eingesetzt. Von der Messlösung werden 2000 μL angesaugt und auf die Anreicherungssäule transferiert. Danach erfolgt die Matrixeliminierung und die Injektion.

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