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LADS und Laborgeräteintegration
Die Schnittstelle für's Labor 4.0

Ein Gastbeitrag von Michael Fischer, CEO, 2mag AG 4 min Lesedauer

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Schnittstellen sind das Rückgrat des so genannten Labor 4.0. Aber erst die Entwicklung einheitlicher Schnittstellenstandards fördert die Interoperabilität zwischen Geräten. Mit dem Laboratory Analytic Device Standard, LADS, steht ein solcher seit 2024 zur Verfügung – und findet seinen Weg in Laborgeräte, wie Magnetrührer.

Abb. 1: Magnetrührer Mixdrive 15 mit Steuergerät Mixcontrol 20 von 2mag jetzt auch mit LADS(Bild:  2mag)
Abb. 1: Magnetrührer Mixdrive 15 mit Steuergerät Mixcontrol 20 von 2mag jetzt auch mit LADS
(Bild: 2mag)

Bisher laufen viele Laborprozesse mühsam und kostenintensiv ab. Papiernotizen führen unvermeidbar zu Fehlern, sodass es immer häufiger Ziel ist, Prozesse zu digitalisieren, zu automatisieren und in komplexe Gesamtsysteme zu integrieren. Dies ist jedoch bisher zeit- und kostenaufwändig, da jeder Gerätetyp individuelle Integrationsarbeiten durch unterschiedliche Schnittstellen und Schnittstellenprotokolle benötigt. Auch jede Änderung von Hard- oder Software führt zu umständlichen Nachrüstungen und Anpassungen. Hinzu kommen immer anspruchsvollere Richtlinien und Gesetze, wie der Digitale Produktpass, die NIS-2-Richtlinie, der Cyber Resilience Act oder die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). D. h. auch auf der regulatorischen Seite nehmen Aufwand und Risiko permanent zu. Das Labor von heute braucht einen klaren, zukunftsfähigen Weg, um den stetig wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden.

Schnittstellen sind das Rückgrat des so genannten Labor 4.0, da sie die Vernetzung, Automatisierung und Digitalisierung aller Laborprozesse ermöglichen und damit die Grundlage für ein effizientes, zukunftsfähiges Laborsystem schaffen. Aber erst die Entwicklung einheitlicher Schnittstellenstandards fördert die Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller und steigert die Effizienz im Laboralltag.