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Refraktometer

Durchlicht-Refraktometer bestimmt Formaldehydkonzentration im Prozess mit Laborgenauigkeit

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Betriebssichere Messung

Die überlegene Lösung heißt Durchlichtrefraktometrie: Das Prozessrefraktometer Piox R bestimmt den Brechungsindex nicht an einer hauchdünnen Probenschicht indirekt über den Grenzwinkel der Totalreflektion, sondern misst die Lichtbrechung unmittelbar durch den Probenstrom. Die Messung im Durchlichtverfahren unmittelbar im Probenstrom ist erheblich unempfindlicher gegenüber Belagsbildungen als beim Grenzwinkelverfahren. Bei Belagsbildung auf dem Prisma wird zudem die Lichtstärke der LED automatisch nachgeregelt. Das Piox R400 ist gegenwärtig das einzige Prozessrefraktometer auf dem Markt, das nach dem Durchlichtverfahren misst.

Doppelt hält besser, heißt es. Beim Piox R400 ist es nicht bloß ein einziger Lichtstrahl, dessen Brechung gemessen wird, sondern es sind zwei: Durch ein Doppelprisma wird der monochromatische Messstrahl in zwei Richtungen gebrochen und die Differenz der beiden Probenstrahlen ausgewertet. Das patentierte Messverfahren gewährleistet stabile Messergebnisse auch bei Temperatur- und Druckschwankungen in rauen Prozessumgebungen.

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Für den Anwender zählen vor allem zwei Dinge: Die Genauigkeit seines Messinstruments und seine unbedingte Zuverlässigkeit. Mit der Brechungsmessung im Durchlicht-Differenz-Verfahren lässt sich eine sehr hohe Messgenauigkeit realisieren. Kommt es zu Abweichungen von der Standardkonzentration, kann ohne Zeitverzug durch eine Erhöhung oder Verminderung der Durchflussmenge nachgeregelt werden. Seit seiner Installation im Dow Werk Stade vor anderthalb Jahren misst das Prozessrefraktometer Piox R die Formaldehydkonzentration zuverlässig und störungsfrei.

* Der Autor arbeitet in der Unternehmenskommunikation/Technische Redaktion der Flexim GmbH, Berlin.

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