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Spektrometer Für die Identifizierung von Kunststoffen

Quelle: Pressemitteilung TrinamiX 2 min Lesedauer

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Die effiziente Identifikation und Sortierung von Kunststoffen ist essenziell für erfolgreiches Recycling, insbesondere angesichts strengerer Regulierungsvorgaben wie der europäischen Verpackungsverordnung. Spektroskopische Technologien spielen dabei eine Schlüsselrolle, da sie die NIR-Erkennung von Materialien ermöglichen. Hierbei beeinflussen Verpackungsdesign, Additive und Etiketten die Detektierbarkeit maßgeblich. Ein neues tragbares Spektrometer, das Kunststoffe und Textilien schnell und zuverlässig erkennen kann soll die Qualitätskontrolle und Recyclingprozesse deutlich optimieren.

Tragbare NIR-Spektrometer und cloudbasierte Datenanalyse zur mobilen Identifizierung von Kunststoffen(Bild:  trinamiX GmbH)
Tragbare NIR-Spektrometer und cloudbasierte Datenanalyse zur mobilen Identifizierung von Kunststoffen
(Bild: trinamiX GmbH)

Recycling ist ein Kerngebiet für spektroskopische Qualitätskontrollen. Denn um Kunststoffe effizient recyceln zu können, müssen sie genau identifiziert und sortiert werden. Zunehmend strengere Vorschriften wie die europäische Verpackungsverordnung PPWR (Packaging & Packaging Waste Regulation) stellen neue Anforderungen an das Verpackungsdesign, den Einsatz von Rezyklaten in Kunststoffverpackungen und die Einführung wiederverwendbarer Systeme. Da der Sortierprozess auf NIR (Nah-Infrarot)-Technologie beruht, muss sämtliches Material „NIR-detektierbar“ sein. Deshalb spelt das Design der Verpackung eine entscheidende Rolle: Eigenschaften wie Farbe, Kunststoff-Additive oder auch Etiketten beeinflussen, wie gut oder schlecht eine Verpackung mittels NIR zu identifizieren ist.

Die Trinamix GmbH, eine Tochtergesellschaft von BASF, bietet verschiedenste mobile Spektroskopie-Lösungen an. Das Unternehmen hat Geräte im Portfolio, um zahlreiche Kunststoffe und Textilien zu identifizieren und deren Recyclingprozess zu verbessern. Die Lösungen erleichtern laut Unternehmensangaben das Design von NIR-sortierbaren Kunststoffverpackungen, sollen die Qualitätskontrolle für eingehende und ausgehende Materialien gewährleisten und unterstützen sortenreines Sortieren für hochwertige Rezyklate.

Eine Neuheit im Programm ist das tragbare Spektrometer Trinamix PAL Two. Es erkennt Kunststoffe und Textilie auf Knopfdruck, heißt es in einer Pressemeldung. Bei dem Gerät handelt es sich um ein robustes, mobiles NIR-Spektrometer, welches mit einer benutzerfreundlichen App mit Cloud-basierter Datenanalyse kombiniert ist. Ergänzt wird es durch ein angeschlossenes Kundenportal, über das Anwender die Messdaten exportieren und Ergebnisberichte herunterladen können. Mit dem Handspektrometer erkennen Prüfer zuverlässig über 30 Arten von Kunststoffen, darunter Standardkunststoffe wie HDPE, LDPE, PP, PET, PS, PVC sowie technische Kunststoffe wie PA, ABS, PC, PLA. Zudem sind sie dank des Spektrometers in der Lage, Mischungen von PE und PP zu quantifizieren.

Auch bei Textilien lässt sich eine Vielzahl von Fasern identifizieren, darunter Acryl, Baumwolle, Elastan, Polyamid sowie die Unterkategorien PA 6/6.6, Polyester, Polypropylen (PP), Seide, Viskose und Wolle. Textilien, die aus mehreren Materialien bestehen, können ebenfalls analysiert werden. Um den spezifischen Anforderungen von Textilrecyclern gerecht zu werden, bietet das Unternehmen eine Lösung, welche die Vorteile mehrerer Systeme kombiniert: Ein Handgerät, das flexible, schnelle Kontrollen ermöglicht oder ein halbautomatisches System, das in einen Sortiertisch eingebaut werden kann und Scans durch einen integrierten Sensor auslöst.

Das Handheld-Spektrometer wurde laut Angaben des Herstellers mit besonderem Augenmerk auf Ergonomie entwickelt und kann lässt sich mit einer Hand bedienen. Auf dem eingebauten Display werden die Messergebnisse direkt übersichtlich auf dem Gerät angezeigt.

Mithilfe der Trinamix-Lösung können Produktdesigner bereits früh im Designprozess Einblicke in die Recyclingfähigkeit des Produkts erhalten. Durch die Gestaltung von recyclebaren Verpackungen mit Blick auf deren Recyclingfähigkeit erfüllen Hersteller nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sondern fördern auch eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

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