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Tiefkühlschränke

Energieoptimierung zahlt sich aus

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Kühlsysteme optimieren

Der „aktive“ Teil der Kühllagergeräte beinhaltet einen oder mehrere Kompressoren, Verdampfer, Kondensator, Kühlmittel und Rohrleitungen. Innovative Verbesserungen an allen Systemkomponenten ermöglichen jetzt eine effizientere Leistung, indem sie zu einer besseren Wärmeableitung, einer Reduzierung der Wärme, die an die Arbeitsumgebung abgegeben wird, und einem niedrigeren Energieverbrauch führen. Fortschritte in der Kompressortechnologie haben beispielsweise zu einer Effizienzsteigerung um 20 Prozent in den vergangenen fünf Jahren geführt.

Doch Leistung allein ist ohne Steuerung nutzlos. Dies trifft auch auf die Kühllagerung zu. Neue Steueralgorithmen wurden entwickelt, um eine exakte Regelung der Parameter in der Kühlkammer sowie der Kompressoren zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass der Kompressor bzw. die Kompressoren nicht die ganze Zeit laufen, sondern nur bei Bedarf eingeschaltet werden. Dadurch wird der Energieverbrauch sowie der Geräuschpegel und die Wärmeabgabe weiter gesenkt.

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Ein Abtauen wird in Systemen für den privaten und kommerziellen Einsatz oftmals als selbstverständlich angesehen, da die meisten Geräte mit automatischen Zyklen ausgerüstet sind, die zu einem festgelegten Zeitintervall laufen. Standard-Abtauzyklen führen jedoch zu starken Temperaturschwankungen, die die Probenintegrität gefährden können. Deshalb ist in Laboren, in denen die Kühllagersysteme genau überwacht und verwaltet werden, nicht unbedingt ein Abtauzyklus erforderlich. In solchen Situationen wird zusätzliche Lagerkapazität benötigt, damit die Geräte bei Bedarf abgetaut werden können. Für den Fall, dass ein manuelles Abtauprogramm aufgrund von Personal-, Zeit- oder Platzmangel nicht in Frage kommt, sind viele Thermo-Scientific-Kühllagergeräte mit einem intelligenten Abtauprogramm ausgestattet, das die Temperaturunterschiede im Verdampfer überwacht. Dadurch finden die Abtauzyklen nur dann statt, wenn sie unbedingt erforderlich sind und sie die Temperatur in der Lagerkammer nur minimal erhöhen. Dies wirkt sich auch positiv auf den Energieverbrauch aus, da der Verdampfer in bestem Zustand gehalten wird.

Abgestimmtes Schrankdesign

Kondensat an den Türen der Kühl- und Tiefkühlschränke kann unabhängig von der Gerätegröße die Dichtung beeinträchtigen und wurde deshalb schon immer als problematisch angesehen. Eine beschädigte Dichtung führt zu einem höheren Energieverbrauch sowie einer möglichen Erwärmung wertvoller Proben und kann sogar ein Zufrieren der Türen verursachen. Die gängigste Lösung dieses Problems ist die schonende Erwärmung der Dichtungsschwelle. Dabei treten jedoch zwei weitere Schwierigkeiten auf: die Einführung von Wärme in den Kühlraum und die Erhöhung des Stromverbrauchs, um die Schwelle zu erwärmen und die überschüssige Hitze aus der Kühlkammer abzuführen. Die neuen Geräte sind so konzipiert, dass ein Erwärmen des Bereiches um die Türen herum nicht mehr erforderlich ist – sie sparen somit Energie und schützen die Proben.

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