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Rückblick zum 4. HPLC-Praxistag in Würzburg

Expertentipps: Von Micro-LC bis zum Troubleshooting

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Gravimetrisches Dosieren – live vorgeführt

Besonders praxisnah wurde es mit dem Applikationsexperten Pascal Weinelt von Mettler-Toledo. Er brachte ein gravimetrisches Dosiersystem für eine Live-Demonstration mit. So konnten die Teilnehmer der Tagung direkt am Gerät – bzw. auf der großen Leinwand im Stream – verfolgen, wie die Quantos-Dosiereinheit aus einer Stammlösung halbautomatisch eine Kalibrationsreihe ansetzte. Und nur einen schnellen Wechsel des Probenkopfes später demonstrierte Weinelt, dass auch die halbautomatische Dosierung von Feststoffen milligrammgenau von dem Gerät bewerkstelligt wird. Dies erlaubt eine hochpräzise, zeitsparende und reproduzierbare Probenvorbereitung, wie Weinelt betonte. Für eine digitale und lückenlose Dokumentation der Versuchsparameter gab er zudem einen kurzen Überblick in die Laborsoftware Lab X, mit der Anwender ein papierloses Laborbuch führen können.

Die Qual der Wahl: Parallele Workshops

In der zweiten Tageshälfte konnten die Teilnehmer dann wählen, ob sie sich bei Dr. Daniela Held von PSS über die Größenausschlusschromatographie informieren, oder gemeinsam mit Dr. Dennis Kühbeck von Showa Denko Europe der Frage nachgehen, welche Säule am besten für die eigene Anwendung geeignet ist. Mit zahlreichen Praxisbeispielen aus dem eigenen Erfahrungsschatz wiesen die Referenten auf typische Fehlerquellen hin und zeigten Stärken und Schwächen der Säulen auf.

Nach den beiden ersten Parallelworkshops mussten sich die Anwender noch ein weiteres Mal zwischen zwei Themen entscheiden: Während Dr. Christian Weyer von Restek in seiner Präsentation die Säule, „das unbekannte Wesen“, in ihre Einzelteile aufschlüsselte, gab Shimadzu-Mitarbeiter Dr. Stefan Vosskötter Tipps und Tricks zum Troubleshooting bei der HPLC.

Zum Abschluss des Praxistages versammelten sich noch einmal die Nachhaltigkeitsexpertin Dr. Kerstin Hermuth-Kleinschmidt, Dr. Stefan Vosskötter und Keynote-Speaker Dr. Thorsten Teutenberg für eine zusammenfassende Podiumsdiskussion mit Moderator und LP-Chefredakteur Marc Platthaus. Teutenberg brachte darin die Erkenntnisse der vergangenen Stunden auf den Punkt: „Nehmen Sie sich für die Entwicklung einer neuen HPLC-Methode Zeit. Je robuster sie entwickelt wurde, desto weniger Probleme haben Sie dann in der Routine.“

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Fortsetzung in Berlin

Wenn Sie ebenfalls mit flüssigchromatographischen Methoden arbeiten, sei Ihnen der kommende HPLC-Praxistag am 29. November ans Herz gelegt – dann erstmalig in Berlin. Dort werden auch einige Referenten, die sie in diesem Rückblick kennengelernt haben, wieder dabei sein. Also nutzen Sie die Chance zum Netzwerken und Wissen erweitern und reservieren Sie sich einen Platz in Berlin. Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf www.praxistag-hplc.de.

* C. Lüttmann, Redaktion LABORRAXIS, E-Mail: christian.luettmann@vogel.de

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Über den Autor

 Christian Lüttmann

Christian Lüttmann

Volontär, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG