English China

Messung des Feuchtegehalts in Lithium-Ionen-Batterien
Feuchtebestimmung als „Schnelltest“ für Batteriequalität?

Ein Gastbeitrag von Mettler-Toledo GmbH 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Weg in eine klimafreundliche Zukunft gelingt nur mit leistungsstarker Batterietechnik. Um die Qualität von Lithium-Ionen-Batterien zu überprüfen, ist die Feuchtebestimmung ein probates Mittel. Doch welche Methode ist hier zu bevorzugen? Ein Vergleich von klassischem Trocknungsofen und speziellem Moisture Analyzer zeigt deutliche Unterschiede in der Analysendauer.

Abb.1: Der Feuchtegehalt in Batterien ist ein Qualitätsparameter. Er wird z. B. durch klassische Gewichtstrocknung in Trocknungsöfen bestimmt oder mit speziellen Moisture Analyzern. (Symbolbild)(Bild:  Firefly / KI-generiert)
Abb.1: Der Feuchtegehalt in Batterien ist ein Qualitätsparameter. Er wird z. B. durch klassische Gewichtstrocknung in Trocknungsöfen bestimmt oder mit speziellen Moisture Analyzern. (Symbolbild)
(Bild: Firefly / KI-generiert)

Nachhaltige Energiequellen und Energieträger werden heutzutage immer wichtiger. Hier haben Lithium-Ionen-Batterien einen hohen Stellenwert, da sie in gewissen Bereichen herkömmliche Energielieferanten wie Erdöl, Gas, Kohle und Öl ablösen können. Dies hilft dabei, Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und die CO2-Neutralität zu erreichen.

Die Vorteile der Lithium-Ionen-Batterien sind zahlreich: Sie sind leicht und dennoch leistungsstark, da sie eine hohe Energiedichte aufweisen und eine gute Zyklenbeständigkeit bieten, d. h. sie lassen sich ohne großen Energieverlust pro Zyklus aufladen. Auch die niedrige Selbstentladungsrate ist ein Pluspunkt dieser Batterieart. Damit Lithium-Ionen-Batterien tatsächlich die erwartete Leistung und Nachhaltigkeit liefern, müssen der Feuchtigkeits- und Trockengehalt der Batterien während des gesamten Herstellungsprozesses vom Wareneingang bis zum Endprodukt sorgfältig kontrolliert werden.