Volkskrankheiten Forschungsprogramm der Bundesregierung gegen Volkskrankheiten
Gestern hat die Bundesregierung Schritte zur Umsetzung ihres neuen Rahmenprogramms Gesundheit eingeleitet. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (VFA) begrüßt diese Entscheidung. Mehr dazu lesen Sie hier.
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Berlin – Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (VFA), erklärte dazu: „Der Ausbau der Gesundheitsforschung macht für Deutschland gesundheitlich wie wirtschaftlich Sinn: gesundheitlich, weil unsere älter werdende Gesellschaft dringend auf neue und bessere Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten des Alters angewiesen ist; wirtschaftlich, weil eine exzellente Forschung die Tür für Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie öffnet, die nicht nur mehr Erkenntnis, sondern darauf aufbauend auch hochwertige Produkte hervorbringen, die Patienten in Deutschland und weltweit zugute kommen.“ Laut des Verbands können forschende Pharma-Unternehmen in Kooperationen viel einbringen. Jährlich geben sie allein in Deutschland mehr als 5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus. Zu den Schwerpunkten ihrer hiesigen Laborforschung zählen u.a. Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Lungenkrankheiten – also Krankheiten, die in den neuen nationalen Zentren der Gesundheitsforschung im Fokus stehen. Auch für die Unternehmen hat dabei der im „Aktionsfeld 2“ des Gesundheitsforschungsprogramms vorgesehene Ausbau der personalisierten Medizin einen hohen Stellenwert, ebenso die Ausweitung der Aktivitäten auf seltene Erkrankungen. Yzer weiter: „Erfreulich ist auch, dass die Regierung in Aktionsfeld 7 des Programms die Gesundheitswirtschaft als eines der großen Wachstumsfelder begreift und dafür die rechtlichen Rahmenbedingungen weiterhin forschungs- und innovationsfreundlich gestalten will. Die im Programm angekündigten neuen Wege des Wissens- und Technologietransfers und die Einbindung forschungsintensiver Unternehmen in Translationsnetzwerke sind wichtige Ansatzpunkte. Noch wichtiger aber ist eine Forschungs-, Wirtschafts- und Gesundheitspolitik aus einem Guss!“
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