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Infrarot- und Raman-Mikroskop FTIR- und Raman-Spektroskopie in einem Gerät kombiniert

Quelle: Pressemitteilung Shimadzu 2 min Lesedauer

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Mit einem neuen Mikroskop, das sowohl Fourier-Transform-Infrarot(FTIR)- als auch Raman-Spektroskopie durchführen kann, bietet Shimadzu Anwendern ein neues Instrument für eine Vielzahl von Einsatzgebieten, einschließlich der Analyse von Spurenverunreinigungen und der Qualitätskontrolle in der Chemie und Elektronik, sowie bei der Untersuchung von Mikroplastik.

Airsight Infrarot- und Raman-Mikroskop von Shimadzu(Bild:  Shimadzu)
Airsight Infrarot- und Raman-Mikroskop von Shimadzu
(Bild: Shimadzu)

Das Airsight Infrarot- und Raman-Mikroskop von Shimadzu vereint die Funktionalitäten der Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie (FTIR) und der Raman-Spektroskopie in einem Instrument und bringt verschiedene Vorteile mit sich. Beispielsweise können mehrere FTIR- und Raman-Spektren an verschiedenen Stellen aufgenommen werden, ohne dass die Probe bewegt werden muss. Auch spart die Kombination von Infrarotmikroskop und Raman-Mikroskop Platz im Vergleich zu den separaten Geräten.

Während ein klassisches Infrarotmikroskop ein optisches Mikroskop mit einem Analysegerät für die Infrarotspektroskopie kombiniert und z. B. zur Detektion von Verunreinigungen eingesetzt wird, kombiniert ein Raman-Mikroskop kombiniert ein optisches Mikroskop mit einem Raman-Spektrometer. Dieser Mikroskoptyp eignet sich besonders für die Analyse von wässrigen Lösungen, anorganischen Substanzen und mikroskopisch kleinen Proben < 10 µm, die mit einem Infrarotmikroskop nur schwer zu analysieren sind. Durch die Vereinigung dieser beiden Mikroskoptypen in einem steht Nutzern ein besonders breites Anwendungsspektrum offen: von der Analyse von Spurenverunreinigungen über die Qualitätskontrolle in den Bereichen Chemie, Elektrik, Elektronik, Maschinen und Fahrzeugtechnik bis zur Erforschung von Mikroplastik.

Anwender werden bei ihren Analysen durch die Systemsoftware unterstützt. Die Art der Spektren, die aufgenommen werden sollen, kann damit einfach geändert werden. Zudem lassen sich Infrarot- und Raman-Spektren überlagern und Bibliotheken durchsuchen und erstellen. Die Steuerungssoftware AM-Solution hilft zudem dabei Objekten abzumessen. Durch Anklicken des Anfangs- und Endpunktes wird die gemessene Länge im Fenster angezeigt. Ein weiterer Klick gibt die Ergebnisse der Längenmessung als Report aus. Diese Funktion ermöglicht beispielsweise die Messung des Durchmessers von Mikroplastikpartikeln.

Das Infrarot- und Raman-Mikroskop ist mit dem von Shimadzu entwickelten Weitfeldobjektiv, einem Infrarot-Mikroobjektiv und entweder einem oder zwei verschiedenen Raman-Objektiven ausgestattet. Die Weitfeldkamera ermöglicht nicht nur eine Probenbetrachtung bis zu einer Fläche von 10 × 13 mm, sondern unterstützt auch einen variablen digitalen Zoom. Darüber hinaus tauscht sie Positionsinformationen mit der Infrarot-Mikroskopkamera und dem Raman-Objektiv aus, um sicherzustellen, dass das Zielobjekt im Blickfeld bleibt. Die Infrarotkamera des Mikroskops kann Bereiche von 30 × 40 µm und das 100-fache Raman-Objektiv Bereiche von 7,5 × 10 µm betrachten.

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