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Rückblick Fünf Jahre NOVIA-Anwenderforum „Gaschromatographie“

Redakteur: Doris Popp

Bereits zum fünften Mal begrüßte die Novia am 4. Juni 2013 GC-Anwender bei ihrem Anwenderforum in Bad Soden/Ts.

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Prof. Werner Engewald (Uni Leipzig) referierte über Schwierigkeiten in der täglichen Praxis wie Doppelpeaks, Retentionsumkehr und veränderter Elutionsreihenfolge.
Prof. Werner Engewald (Uni Leipzig) referierte über Schwierigkeiten in der täglichen Praxis wie Doppelpeaks, Retentionsumkehr und veränderter Elutionsreihenfolge.
(Bild: Novia)

Frankfurt/Main – Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2009 können sich Teilnehmer jährlich auf eine praxisnahe Veranstaltung freuen und so auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl interessanter Anregungen für ihre alltägliche Arbeit im Labor nutzen. Neben informativen Plenarvorträgen zu aktuellen Entwicklungen in dieser Technik tauschten sich die Anwender mit den Referenten in praxisnahen Workshops aus und erfuhren Neuheiten von ausstellenden renommierten GC Geräte- und Zubehörunternehmen.

Der Einstiegsvortrag von Marco Nestola der Uni Duisburg-Essen stellte wichtige Kopplungsmöglichkeiten in der GC vor. Ein besonderer Schwerpunkt lag hierbei auf der immer mehr an Bedeutung gewinnenden LC/GC-Kopplung. Prof. Werner Engewald (Uni Leipzig) bereicherte die Veranstaltung mit seinen Erfahrungen zu Schwierigkeiten in der täglichen Praxis wie Doppelpeaks, Retentionsumkehr und veränderter Elutionsreihenfolge.

Weitere Themenschwerpunkte des diesjährigen Anwenderforums für Gaschromatographie waren Fragestellungen zur Qualitätssicherung in der GC von Dr. Peter Schultze sowie zu Anforderungen an ein Rückstandslabor von Dr. Günther Kempe (Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen).

Zwei interaktiv gestaltete Workshops gaben den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen mit denen der Referenten zu diskutieren. Zum Einen stellte Hartmut Paxmann, Grünenthal GmbH, Aspekte der Methodenentwicklung und –optimierung vor, zum Anderen zeigte Kai Jaschik, SIM Scientific Instruments Manufacturer GmbH, Fehlermöglichkeiten und Ansätze zu deren Behebung bei der GC-MS-Kopplung auf.

Die Teilnehmer nutzten in den Kaffeepausen und beim Mittagessen die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen untereinander auszutauschen oder sich Anregungen für zukünftige Aufgabenstellungen im Laboralltag zu holen. Die Veranstaltung wurde durch die Ausstellung von namhaften Geräte- und Zubehörherstellern abgerundet.

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