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Pyrolyse-Modul GC mit automatisierter Pyrolyse

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Die Pyrolyse wird in der Gaschromatographie vorrangig dazu genutzt, um weitreichende Informationen über den Aufbau und die Struktur von Makromolekülen zu gewinnen. Mit einem neuen Pyro-Modul können in Kombination mit einem Autosampler Proben automatisiert pyrolisiert und analysiert werden.

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Mit dem Gerstel-Pyro-Modul lässt sich die Thermal-Desorption-Unit (TDU) zu einem vollwertigen Pyrolysator ausbauen.
Mit dem Gerstel-Pyro-Modul lässt sich die Thermal-Desorption-Unit (TDU) zu einem vollwertigen Pyrolysator ausbauen.
(Bild: Gerstel)

Mit dem Gerstel-Pyro-Modul lässt sich die Thermal-Desorption-Unit (TDU) sehr schnell zu einem vollwertigen Pyrolysator ausbauen. In Verbindung mit dem Multi-Purpose-Sampler (MPS) können bis zu 196 Proben in einem GC-Lauf automatisiert pyrolysiert und analysiert werden. Das Gerstel-Pyro-Modul arbeitet mit Pyrolysetemperaturen von 350 bis 1000 °C und erlaubt unterschiedliche Pyrolyse-Techniken wie die „Pulsed Pyrolyse“, bei der die Maximaltemperatur schnellstmöglich erreicht wird, oder eine temperaturprogrammierte Vorgehensweise mit Heizraten von 0,02 bis 100 °C/s. Darüber hinaus ist das Modul für die „sequenzielle Pyrolyse“ und die „fraktionierte Pyrolyse“ sowie die „Evolved Gas Analysis“ (EGA) ausgelegt. Störende flüchtige Verbindungen lassen sich nach Angaben von Gerstel durch eine vorgeschaltete Thermodesorption mit Lösemittelausblendung entfernen. Auf die GC-Säule überführt werden die freigesetzten Pyrolyseprodukte via Kalt-Aufgabe-System (KAS). Das KAS kann im heißen Split-Modus für eine direkte Überführung sorgen oder aber zur Kryofokussierung von Spurenkomponenten dienen. Das Pyro-Modul bietet exzellente Wiederfindung und zuverlässige Ergebnisse über einen weiten Konzentrationsbereich.

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