Gehörknöchelchen im Röntgenlicht (Wissenschaftsbild des Tages)
Moderne Milchkühe produzieren enorme Mengen Milch, was oft zu Entzündungen und Zellstress in ihren Eutern führt. Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben nun entdeckt, dass mesenchymale Stammzellen (MSC) und deren Sekrete helfen können, die Euterzellen vor Stress zu schützen und die Fettproduktion der Milch zu steigern.
In ihrer Studie fanden sie heraus, dass MSCs und ihre „Sekretome“, eine Vielzahl von Signalmolekülen, Entzündungen reduzieren und die Fettproduktion ankurbeln. Diese Effekte traten auch ohne direkten Zellkontakt auf, was bedeutet, dass die Moleküle potenziell als Futterzusatz verabreicht werden könnten. Dies könnte nicht nur die Milchproduktion und -qualität verbessern, sondern auch die Gesundheit der Tiere fördern.
Auf dem Bild zu sehen sind Milch produzierende Zellen einer Milchkuh. Die roten Punkte sind Fetttröpfchen innerhalb der Zellen, die mit einem Farbstoff namens Nile Red gefärbt wurden. Die blauen Bereiche zeigen die Zellkerne. Mesenchymale Stammzellen und deren „Sekretome“ helfen, Stress zu reduzieren und die Lipidproduktion zu steigern. .
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Wissenschaftsbild des Tages vom 17.7.2025 (Bild: Noam Tzirkel-Hancock)

