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Kommunikation ohne Sprachbarriere
Gerätekonnektivität – Experteneinblicke in LADS, SiLA und Laboperator

Ein Gastbeitrag von Jenny Giannini et al.* Scientific Content Specialist & Marketing Coordinator, Labforward * weitere Autoren s. Kasten 9 min Lesedauer

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Auch im Labor werden Analysen und Prozesse zunehmend digitalisiert und automatisiert. Entscheidend dabei ist, dass die Laborgeräte miteinander kommunizieren können. Gerätekonnektivitätsstandards wie LADS und SiLA können die Entwicklung von Gerätetreibern vereinheitlichen, das Datenmanagement verbessern und effiziente und effektive Arbeitsabläufe im Labor fördern.

Abb. 1: Voraussetzung für eine erfolgreiche Laborautomation ist, dass Laborgeräte miteinander „reden“ können.(Bild:  © makyzz; vladwel - stock.adobe.com)
Abb. 1: Voraussetzung für eine erfolgreiche Laborautomation ist, dass Laborgeräte miteinander „reden“ können.
(Bild: © makyzz; vladwel - stock.adobe.com)

Wenn man an ein vollständig automatisiertes Labor denkt, stellt man sich einen Ort vor, an dem die Arbeit der Wissenschaftler hauptsächlich von Robotern ausgeführt wird. An diesem Ort werden Daten automatisch von KI-Algorithmen analysiert, Wissenschaftler verbringen ihre Zeit damit, neue Experimente zu entwerfen und Ergebnisse zu interpretieren, anstatt die Arbeitspferde hinter sich wiederholenden Aufgaben zu sein, und Ergebnisse werden schneller und mit größerer Genauigkeit und Präzision erzielt.

Diese Vision ist verlockend, steht aber in krassem Gegensatz zum derzeitigen Zustand der meisten Labore, in denen die meisten Prozesse noch manuell durchgeführt und mit Stift und Papier dokumentiert werden. Für diesen Status quo gibt es zwar viele Gründe (z. B. unzureichende Ressourcen, Schwierigkeiten beim Änderungsmanagement und unzureichende digitale Kompetenz), doch eines der größten Hindernisse ist die fehlende übergreifende Konnektivität zwischen Laborgeräten.