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Folienversiegelung von PCR- und Mikrotiterplatten im Hochdurchsatzlabor
Hightech statt Handarbeit: automatisierte Folienversiegelung

Ein Gastbeitrag von Alexis MacLeod, Product Manager, Azenta Life Sciences 5 min Lesedauer

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Im Biolabor kommt man nicht um Mikrotiterplatten herum, und auch nicht um Folienversieglung. Manuell ist das ein großer Aufwand, der die Angestellten belastet, viel Zeit kostet und wenig effizient ist. Automatisiertes Sealing/Desealing spielt hier seine Vorteile aus.

Abb.1: Die Folienversiegelung von Mikrotiterplatten ist aufwendig – sofern sie manuell erfolgt. Gerade bei hohem Probendurchsatz ist eine automatisierte Lösung nahezu unerlässlich. (Symbolbild)(Bild: ©  Artur Wnorowski - stock.adobe.com)
Abb.1: Die Folienversiegelung von Mikrotiterplatten ist aufwendig – sofern sie manuell erfolgt. Gerade bei hohem Probendurchsatz ist eine automatisierte Lösung nahezu unerlässlich. (Symbolbild)
(Bild: © Artur Wnorowski - stock.adobe.com)

Was im Universitätslabor das Reagenzglas ist, ist im Bio- und Pharmalabor die Mikrotiterplatte, um möglichst große Probenvariationen in kurzer Zeit zu testen. Ein nicht unwesentlicher Teil der Arbeit geht dabei auf das Versiegeln der Platten zurück. Nur so sind Veränderungen der Probenkonzentration durch Verdunstung zu verhindern und zuverlässige Ergebnisse zu erhalten.

Oft bietet sich das manuelle Folienversiegeln und -abziehen (Sealing und Desealing) von PCR- und Mikrotiterplatten (nachfolgend als Platte bezeichnet) als kostengünstige Option an. Dies gilt zumindest für Labore mit niedrigem Durchsatz. Allerdings steigt mit zunehmendem Probenaufkommen auch das Risiko von Fehlerquellen und die Belastung der Laborangestellten. Im Folgenden sind die zentralen Herausforderungen der manuellen Folienversiegelung näher beschrieben und anschließend den Vorteilen einer automatisierten Lösung gegenübergestellt.