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Ebola-Wirkstoff ZMAPP

Hoffnungsträger gegen Ebola kommt aus der Pflanze

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Österreichische Grundlagenforschung trifft deutsche Wirtschaft

Das deutsche Biotech-Unternehmen Icon Genetics finanziert nicht nur mit dem österreichischen Wirtschaftsministerium das von Steinkellner geleitete Exzellenzzentrum, sondern ist auch selbst aktiv an der wissenschaftlichen Arbeit beteiligt. „Icon Genetics hat das System zur Produktion von Antikörpern entwickelt, welches erlaubt, dass man mit Hilfe der Pflanze sehr schnell große Mengen des Wirkstoffs herstellen kann“, sagt Steinkellner über den langjährigen Unternehmenspartner, mit dem sie mindestens noch bis 2017 gemeinsam forschen wird.

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Wien als Life-Science-Hub

Die Erfolge von Steinkellners Arbeitsgruppe gründen auf dem fruchtbaren Boden einer international stark vernetzten Life-Science-Szene in Wien – 25 Forschungseinrichtungen im Bereich Biotechnik, Pharmazie und Medizintechnik beschäftigten im Jahr 2012 insgesamt über 14.000 Mitarbeiter, betreuten knapp 40.000 Studierende und veröffentlichten über 5.700 wissenschaftliche Publikationen. Hunderte Unternehmen aus dem Life-Science-Bereich haben sich in Wien angesiedelt und erwirtschafteten im selben Jahr einen Umsatz von mehr als neun Milliarden Euro. Diese starke Basis ermöglicht Grundlagenforschung an der Schnittstelle zur Industrie und trägt dazu bei, dass Wien mittlerweile zu den interessantesten und aussichtsreichsten Forschungsstandorten in den Life Sciences gehört.

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