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Dunkelfeld-Mikroskop Hyperspektrale Charakterisierung nicht-markierter Nanomaterialien

| Redakteur: Doris Popp

Das hyperspektrale Dunkelfeld-Mikroskop wurde von Cytoviva entwickelt, um eine schnelle Bildgebung und spektrale Charakterisierung einer großen Anzahl an Nanomaterialien zu ermöglichen.

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Hyperspektrales Dunkelfeld-Mikroskop
Hyperspektrales Dunkelfeld-Mikroskop
(Bild: Cytoviva)

Dies erfolgt ohne dass eine fluoreszente Markierung oder zeitaufwändige Vorbereitung der Proben notwendig ist. Die patentierte Dunkelfeld-Optik soll nach Firmenangaben verglichen mit Standard-Dunkelfeldoptiken, einen höheren Kontrast und ein zehn mal besseres Signal-zu-Rausch-Verhältnis liefern. Das Mikroskop ist mit einem VNIR-Gitterspektrographen ausgerüstet, der eine spektrale Auflösung von 2 nm in einem Wellenlängenbereich von 400 nm bis 1000 nm hat. Dieser Spektrograph detektiert das reine Reflektionsspektrum eines jeden individuellen Bildpunktes des Mikroskopbildes. Die erhaltenen Spektren werden in spektralen Bibliotheken abgelegt und können zur quantitativen Analyse individueller Nanostrukturen herangezogen werden. Sie erlauben auch die Lokalisierung dieser Nanostrukturen in anderen Proben oder Gewebe. Für die gleichzeitige Beobachtung von fluoreszierenden und nicht fluoreszierenden Strukturen und Partikeln bietet das Unternehmen das Dual-Mode-Fluoreszenzmodul an. Langzeitstudien mit lebenden Zellen können in einer geschlossenen Probenkammer durchgeführt werden, in der Temperatur, Durchfluss und Gasatmosphäre reguliert werden können. Wechselwirkungen zwischen lebenden Zellen und Nanomaterialien können so über Stunden oder sogar Tage beobachtet, verfolgt und aufgezeichnet werden.

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