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Sensoren

Intelligente, digitale Sensoren machen fit für die Zukunft

| Autor / Redakteur: Klaus Reithmayer* / Marc Platthaus

Abb. 1: Mit den IDS-Sensoren können zwei oder drei Parameter simultan und in beliebiger Kombination gemessen werden. (Bild: WTW)
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Abb. 1: Mit den IDS-Sensoren können zwei oder drei Parameter simultan und in beliebiger Kombination gemessen werden. (Bild: WTW)

Die Bestimmung von Standardparametern wie pH, Leitfähigkeit oder Redox­potenzial sind Tätigkeiten, auf die der Labormitarbeiter nur wenig Zeit und Expertise aufwenden will. Neue intelligente, digitale Sensoren helfen ihm dabei, diese Tätigkeiten einfacher durchzuführen.

Zwei Dinge beschäftigen Labormitarbeiter: Dokumentationspflichten und der tägliche Ärger bei der Messung von Standardparametern. Ist die pH-Elektrode schon kalibriert? Warum ist die Zellkonstante beim Leitfähigkeitsmessgerät falsch eingestellt? Wo steht jetzt die Seriennummer? – Alles Dinge, die manchmal lästig und meistens zeitraubend sind – in jedem Fall aber die Abläufe im Labor hemmen und auch Fehler verursachen.

Und manchmal kommt noch eine dritte Sache hinzu, nämlich Parameter, deren Bestimmung weniger häufig erforderlich ist, die aber die Anschaffung eigener, oft teurer Messsysteme nach sich zieht.

Die intelligenten, digitalen Sensoren (IDS) von WTW helfen dem Anwender dabei, Fehler zu vermeiden und keine zusätzlichen Geräte anschaffen zu müssen: Sie bereiten nicht nur die Messsignale auf, sondern speichern ihre eigenen Kalibrierdaten und übertragen sie automatisch neben Messsignalen, Bezeichnung und Seriennummern, kurzum, sie helfen Zeit sparen und vermeiden Fehler bei der Bedienung und der Dokumentation. Ihr Einsatz hängt nicht von einem bestimmten Gerät ab. Egal, ob an einem neuen Inolab-Multi-IDS-Laborgerät oder einem tragbaren WTW Multiline IDS, sie arbeiten mit jedem dieser Geräte. Die Installation ist denkbar einfach: Der Anwender muss den Sensor nur anstecken und kann messen.

Sensoren – Flexibles Konzept ohne Kompromisse

Aber mit diesem neuen Sensoren-Konzept können noch weitere Fragen beantwortet werden. Kann der Anwender mit seinem Multiparameter-Laborgerät beispielsweise Ionenkonzentrationen im nicht-linearen Bereich messen? Wie bestimmt man besondere Parameter bei der Leitfähigkeitsmessung? Oder gibt es weitere Messgrößen, die in Zukunft interessant werden könnten? WTW beantwortet solche Fragen nicht mit neuen Geräten sondern mit einem Firmware-Update, das sich innerhalb von zehn Minuten installieren lässt.

Vom Generalisten zum Spezialisten in zehn Minuten

Laborgeräte wie die neuen Inolab Multi 9420 IDS oder Inolab Multi 9430 IDS können so in zehn Minuten an individuelle Ansprüche angepasst werden. Bei Auslieferung sind die Geräte für die Messung der Standardparameter pH, Redox, Leitfähigkeit und gelöster Sauerstoff konzipiert. Denn, auch wenn der Sensor die eigentliche Messung übernimmt, bestimmte Routinen werden vom Gerät bereitgestellt.

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Aufgrund ihrer Hardwareplattform ist es aber möglich, die Firmware, also die Betriebssoftware des Gerätes, durch Spezialvarianten zu ersetzen. So gibt es von WTW in Zukunft Firmware-Pakete mit speziellen Zusatzroutinen wie für die Messung mit ionenselektiven Elektroden oder Sonderfunktionen in der Leitfähigkeitsmessung. Diese Software wird einfach über einen Computer aufgespielt und steht sofort zur Verfügung. Die Programme lassen sich jederzeit wechseln bzw. das Gerät in den Ursprungszustand zurücksetzen. Somit sind die Geräte zukunftssicher und nachhaltig zu betreiben und zugleich lässt sich die Anschaffung teurer und oftmals wenig ausgelasteter Sondergeräte vermeiden.

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