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Dipl.-Chem. Marc Platthaus ♥ Laborpraxis

Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Chefredakteur
LABORPRAXIS - Mehr Effizienz für Labor & Analytik

Marc Platthaus ist analytischer Chemiker, Fachjournalist und seit 2007 Chefredakteur des Fachmagazins LABORPRAXIS.

Artikel des Autors

Abb.1: Neben Alltagsgegenständen und in Lebensmitteln werden die Cannabis-Inhaltsstoffe auch für neue Medikamente immer häufiger genutzt. (©H_Ko - stock.adobe.com)
Online-Kongress am 12. Mai

Cannabis: analytisch betrachtet

Egal ob Lebensmittel, E-Liquids oder Pharma-Wirkstoff: Inhaltsstoffe, die aus der Cannabis-Pflanze gewonnen werden, bilden die Grundlage für zahlreiche Produkte: Tendenz drastisch steigend. Doch was muss bei Analysen und regulatorischen Vorgaben beachtet werden? Ein Online-Kongress am 12. Mai gibt Antworten.

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Abb.1: Arium-Anlage zur Herstellung von analysenreinem Wasser vom Typ 1 (Archiv: Vogel Business Media)
REINSTWASSER

pH-Wert im Reinstwasser - Theorie und Praxis

Die Messung des pH-Wertes in einem chemischanalytischen Labor ist Routine. Dennoch werden häufig falsche Werte gemessen oder das für die Eichpuffer eingesetzte Reinstwasser wird ebenfalls auf den pH-Wert überprüft. Dabei treten plötzlich Probleme auf, die eigentlich gar keine sind. Der folgende Fachbeitrag erläutert die Zusammenhänge.

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Privatdozent Markus Bischoff vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene am Homburger Uniklinikum hat die Toxin-Bildung beim Krankenhauskeim Staphylococcus aureus genauer untersucht. (Bild: Bischoff)
Staphylococcus aureus

Gefährlichkeit von Staphylococcus aureus hängt von Regulator ab

Forscher des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Saar-Uni haben beim Bakterium Staphylococcus aureus ein neues Regulatorprotein entdeckt, das die Aktivität von Stoffwechselwegen mit der Produktion von Toxinen verknüpft. Ist der Regulator gehemmt, erhöht sich die Pathogenität des Erregers. Diese Erkenntnisse möchten die Forscher nutzen, um Therapieansätze zu entwickeln.

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Die Flusssysteme rund um den Viktoriasee und die beiden ursprünglichen Vorfahren aus dem Nil- und dem Kongo-Einzugsgebiet sowie ein Teil der rund 700 aus ihnen hervorgegangenen Arten, 500 davon allein im Viktoriasee. (Ewag)
500 Buntbarscharten im Victoriasee

Buntbarsche: Spezialisierung führt zu extremer Artenvielfalt

Nicht weniger als 500 neue Buntbarsch-Arten – farbige Verwandte des europäischen Flussbarsches – sind im ostafrikanischen Viktoriasee in den letzten 15.000 Jahren entstanden, ein Rekord in der Tier- und Pflanzenwelt. Forscher der Eawag und der Uni Bern haben jetzt dieses Evolutions-Rätsel gelöst und erstmals bewiesen: Als die Verhältnisse passten, hat die früher erfolgte Kreuzung zweier entfernt verwandter Buntbarscharten aus dem Nil- und dem Kongo-Einzugsgebiet diese explosionsartige Artbildung ermöglicht.

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Reis ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel in vielen Teilen der Erde. (gemeinfrei/ImageParty auf Pixabay)
Ausfälle bis zu 40 %

Kein Reis für die Zukunft?

Reis stellt einen wichtigen Pfeiler der Welternährung dar, neben Weizen und Mais zählt Reis zu den wichtigsten Getreidearten. Die beiden größten Anbauländer China und Indien sollen prognostiziert in diesem Jahr fast 270 Millionen Tonnen Reis produzieren. Doch die Erträge sind bedroht, wie eine aktuelle Studie Tübinger Forscher gemeinsam mit internationalen Kollegen beschreibt.

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Auch wenn nur wenige der untersuchten Milchshakes krankmachende Keime enthielten, hat das BVL in jeder fünften Probe Enterobakterien und Hefepilze entdeckt, deren Zahl über den empfohlenen Höchstgehalt lag.  (©Vitalina Rybakova - stock.adobe.com)
Fast jede fünfte Probe belastet

Keimschleuder Milchshake?

Viele Eisdielen bieten sie neben ihren klassischen Produkten an: Milchshakes. Doch bei der Herstellung muss wegen der Inhaltsstoffe extreme Sauberkeit herrschen. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit jetzt mitteilte, gibt es hier aber noch Optimierungsbedarf. War doch fast jede fünfte Probe belastet, auch wenn es in vielen Fällen keine krankheitsauslösenden Keime waren.

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Abb.1: Neben Alltagsgegenständen und in Lebensmitteln werden die Cannabis-Inhaltsstoffe auch für neue Medikamente immer häufiger genutzt. (©H_Ko - stock.adobe.com)
Online-Kongress am 12. Mai

Cannabis: analytisch betrachtet

Egal ob Lebensmittel, E-Liquids oder Pharma-Wirkstoff: Inhaltsstoffe, die aus der Cannabis-Pflanze gewonnen werden, bilden die Grundlage für zahlreiche Produkte: Tendenz drastisch steigend. Doch was muss bei Analysen und regulatorischen Vorgaben beachtet werden? Ein Online-Kongress am 12. Mai gibt Antworten.

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Das Bild zeigt ein negativ kontrastiertes SARS-CoV-2-Partikel, aufgenommen mit einem Transmissions-Elektronenmikroskop und koloriert an der Universität Marburg. (Martin Schauflinger)
Potenzieller Corona-Impfstoff in der Herstellung

Klinische Prüfung von Corona-Impfstoff im September

Zahlreiche Forschungsprojekt weltweit arbeiten an Corona-Impfstoffen. Unter dem Dach des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) wollen Forscher der Philipps-Universität Marburg, des DZIF, der Ludwigs-Maximilians-Universität München und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf im September einen Impfstoff in die klinische Prüfung bringen. Derzeit befindet dieser sich in der Herstellung.

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1	 Ein Wasserstoffgenerator ist keine potenzielle Gefahrenquelle wie eine Gasleitung oder eine -flasche, die zur Versorgung eines GC-Systems mit Wasserstoff eingesetzt werden können.  (Bild: Science Support)
Gaschromatographie

Wasserstoff als Trägergas in der GC

Dem Trägergas – der mobilen Phase in der Gaschromatographie – wird bei der Optimierung von GC-Methoden in der Regel zu wenig Beachtung geschenkt. Durch den Einsatz bestimmter Gase kann die Trennung häufig optimiert werden. Mithilfe eines Wasserstoffgenerators kann der Anwender die Vorteile dieses Gases nutzen, ohne Nachteile wie Gefahren durch reaktiven Wasserstoff in Kauf nehmen zu müssen.

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Dr. Meina Neumann-Schaal, Nachwuchsgruppen-Leiterin Bakterielle Metabolomik am am Leibniz-Institut DSMZ, führte die Untersuchungen mit ihrem Team durch. (DSMZ)
Darmbakterium Prevotella spp.

So interagieren Bakterien mit dem Darm

Unser Darm ist von einer Vielzahl unterschiedlicher Bakterien besiedelt. Mittlerweile deuten viele wissenschaftliche Untersuchungen darauf, dass die Zusammensetzung der so genannten Darmmikrobiota wichtig für die Darmfunktion ist. Am Leibniz-Institut DSMZ wurd nun im Mausversuch der Einfluss des Bakteriums Prevotella spp. analysiert.

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Ein Forscherteam am KIT erklärt bislang unverstandene Degradationsmechanismen im Kathodenmaterial für zukünftige Hochenergie-Lithium-Ionen-Batterien.  (Amadeus Bramsiepe, KIT)
30-prozentige Leistungssteigerung

Der Weg zu stärkeren Lithium-Ionen-Akkus

Höhere Leistung ist eine der zentralen Forderungen für zukünftige Batterien. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben gemeinsam mit Kollegen anderer Einrichtungen den Degradationsprozess von Lithium-Ionen-Akkus untersucht. In unserem Beitrag erfahren Sie, warum aus Sicht der Wissenschaftler ein neues Kathodenmaterial hier zu stärkeren Akkus führen kann.

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1	 Moderne Mikropipetten enthalten zahlreiche interne Komponenten. Schäden sind oftmals nicht mit bloßem Auge zu erkennen. (Bilder: Artel) (Archiv: Vogel Business Media)
Pipetten

Pipetten als Fehlerquellen im Labor

Pipettieren kann ein wesentlicher Risikofaktor sein und im Labor zu inakkuraten Daten und Resultaten führen. Eine Studie belegt, dass bis zu 30 % der eingesetzten Pipetten, nicht innerhalb der erwarteten Toleranzen arbeiten. Lesen Sie, wie regelmäßiges Kalibrieren und Überprüfen der Pipetten dieses Problem beheben kann.

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Schnitt durch einen venösen Thrombus, der aus roten Blutkörperchen und Blutplättchen aufgebaut ist. Bei Eisenmangel (Anämie) entsteht dieser schneller und wächst rascher. (Jimenez/MUW)
Anämie und Thrombose untersucht

Eisenmangel: Risikofaktor bei Thromboseneigung?

Rund acht Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an Eisenmangel. Gerade der Trend zu vegetarischer Ernährung wird nach Expertenmeinung diese Gruppe noch vergrößern, fehlt Vegetariern doch mit Fleisch einer der wichtigsten Eisenlieferanten. Forscher der Medizinischen Universität Wien haben neben den klassischen Komplikationen wie Sehprobleme, Benommenheit oder Atemnot nun noch ein weiteres Risiko ausgemacht: Menschen mit Eisenmangel besitzen ein erhöhtes Thromboserisiko.

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Sowohl genetische Faktoren als auch Kindheitstraumata können das Suizidrisiko erhöhen. Aktuelle Untersuchungen zeigen, wie Erbanlagen und Umweltfaktoren zusammenwirken.  (gemeinfrei)
Suizidforschung

Genetische Veranlagung und Suizidrisiko

Es ist nicht immer die Umwelt oder Kindheitstraumata, die Menschen in den Suizid treiben. Experten haben mittlerweile belegt, dass es auch genetische Veranlagungen gibt. In einer Studie haben Forscher der Medizinischen Universität Wien versucht, diese Biomarker zu identifizieren.

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