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Dipl.-Chem. Marc Platthaus ♥ Laborpraxis

Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Chefredakteur
LABORPRAXIS - Mehr Effizienz für Labor & Analytik

Marc Platthaus ist analytischer Chemiker, Fachjournalist und seit 2007 Chefredakteur des Fachmagazins LABORPRAXIS.

Artikel des Autors

Abb.1: Neben Alltagsgegenständen und in Lebensmitteln werden die Cannabis-Inhaltsstoffe auch für neue Medikamente immer häufiger genutzt.
Online-Kongress am 12. Mai

Cannabis: analytisch betrachtet

Egal ob Lebensmittel, E-Liquids oder Pharma-Wirkstoff: Inhaltsstoffe, die aus der Cannabis-Pflanze gewonnen werden, bilden die Grundlage für zahlreiche Produkte: Tendenz drastisch steigend. Doch was muss bei Analysen und regulatorischen Vorgaben beachtet werden? Ein Online-Kongress am 12. Mai gibt Antworten.

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Vom Groben zum Feinen: Sortierung von Makro- und Mikroplastik.
Studie zu Makro- und Mikropastikabfällen

Welche Kunststoffabfälle bereiten Kläranlagen die größten Schwierigkeiten?

Schon bevor sich Kläranlagenbetreiber mit neuartigen Kunststoffabfällen wie Corona-Masken befassen mussten, waren Makro- und Mikropastik ein großes Problem für unsere Wasserwirtschaft. Wie Mitarbeiter des Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft nun in einer aktuellen Studie untersucht haben, sind hier nicht nur Abfälle von Verbrauchern ein Problem, auch die Industrie verursacht immer größere Mengen.

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Die Flusssysteme rund um den Viktoriasee und die beiden ursprünglichen Vorfahren aus dem Nil- und dem Kongo-Einzugsgebiet sowie ein Teil der rund 700 aus ihnen hervorgegangenen Arten, 500 davon allein im Viktoriasee.
500 Buntbarscharten im Victoriasee

Buntbarsche: Spezialisierung führt zu extremer Artenvielfalt

Nicht weniger als 500 neue Buntbarsch-Arten – farbige Verwandte des europäischen Flussbarsches – sind im ostafrikanischen Viktoriasee in den letzten 15.000 Jahren entstanden, ein Rekord in der Tier- und Pflanzenwelt. Forscher der Eawag und der Uni Bern haben jetzt dieses Evolutions-Rätsel gelöst und erstmals bewiesen: Als die Verhältnisse passten, hat die früher erfolgte Kreuzung zweier entfernt verwandter Buntbarscharten aus dem Nil- und dem Kongo-Einzugsgebiet diese explosionsartige Artbildung ermöglicht.

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Im letzten Schritt wird die wasserhaltige Lösung aus dem Apfeltrester destilliert, so dass reines Ethanol entsteht.
6%-iger Ethanol aus Apfeltrester

Bioethanol: Resteverwertung aus der Obstproduktion

Biomasse-Abfälle, die bei der Lebensmittelproduktion anfallen, können als nachhaltige Energiequellen dienen. Problem ist oftmals eine zu geringe Ausbeute. So konnte z.B. aus Apfeltrester mit herkömmlichen Verfahren bisher nur Bioethanol mit einem Alkoholgehalt von weniger als fünf Prozent erzeugt werden. Ein Team der TU Freiberg hat das Verfahren nun optimiert und erreicht Gehalte von über sechs Prozent.

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Abb.1: Arium-Anlage zur Herstellung von analysenreinem Wasser vom Typ 1
REINSTWASSER

pH-Wert im Reinstwasser - Theorie und Praxis

Die Messung des pH-Wertes in einem chemischanalytischen Labor ist Routine. Dennoch werden häufig falsche Werte gemessen oder das für die Eichpuffer eingesetzte Reinstwasser wird ebenfalls auf den pH-Wert überprüft. Dabei treten plötzlich Probleme auf, die eigentlich gar keine sind. Der folgende Fachbeitrag erläutert die Zusammenhänge.

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Die steigende Erderwärmung ist problematisch für den wasserintensiven Anbau von Reis, dem Hauptnahrungsmittel für etwa die Häfte der Weltbevölkerung.
Mikrobiom-Untersuchungen von Reis

Forscher machen Reispflanzen resistenter

Widerstandsfähigere Pflanzenzüchtungen, egal ob gegen Pathogene oder Klimaeinflüsse, sollen in Zukunft dafür sorgen, dass eine immer größere Weltbevölkerung versorgt werden kann. Ein internationales Forscherteam hat sich mit einer der wichtigsten Nutzpflanzen, dem Reis, beschäftigt und das Mikrobiom von Reissamen genauer untersucht, um die Resistenz gegen bestimmte Pflanzenpathogene besser zu verstehen.

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1	 Ein Wasserstoffgenerator ist keine potenzielle Gefahrenquelle wie eine Gasleitung oder eine -flasche, die zur Versorgung eines GC-Systems mit Wasserstoff eingesetzt werden können.
Gaschromatographie

Wasserstoff als Trägergas in der GC

Dem Trägergas – der mobilen Phase in der Gaschromatographie – wird bei der Optimierung von GC-Methoden in der Regel zu wenig Beachtung geschenkt. Durch den Einsatz bestimmter Gase kann die Trennung häufig optimiert werden. Mithilfe eines Wasserstoffgenerators kann der Anwender die Vorteile dieses Gases nutzen, ohne Nachteile wie Gefahren durch reaktiven Wasserstoff in Kauf nehmen zu müssen.

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Besonderes Geburtstagsgeschenk für die Knauer-Geschäftsführerin: Galerie mit Videobotschaften zum Thema Nachhaltigkeit
Knauer for Future

Chromatographie-Spezialist verschreibt sich der Nachhaltigkeit

Schon seit mehreren Jahren widmet sich Alexandra Knauer, Geschäftsführerin von Knauer Wissenschaftliche Geräte, nicht nur dem Erfolg des eigenen Unternehmens sondern auch allgemeineren Gesellschaftsthemen wie Frauen in der Wissenschaft, dem MINT-Nachwuchs oder auch der Nachhaltigkeit. Anlässlich ihres Geburtstages haben die Knauer-Mitarbeiter*innen die Initiative Knauer for Future gegründet, um dem Thema Nachhaltigkeit noch mehr Gewicht zu verleihen.

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Peelingpartikel in Kosmetik
Fraunhofer-Studie

Was ist Mikroplastik in Kosmetik?

Auch wenn Kosmetikprodukte nicht zu den Hauptverursachern des Mikroplastiks in unseren Gewässern gehören, sind sie eine häufig genannte Quelle für Mikroplastikemissionen. Doch wie wird Mikroplastik in Kosmetikprodukten eingesetzt und welche Stoffe werden verwendet? Im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik dies in einer Studie untersucht. Hier gibt es einen Überblick der Ergebnisse.

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