Wie kleinste Schwankungen der Flussrate das GPC/SEC-Ergebnis beeinflussen Kleine Abweichung, großer Fehler: So wichtig ist Durchflussmessung
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Kalibrierungen sind Pflicht für wiederholgenaue Ergebnisse. Doch gerade aufwendige Messreihen wie in der Gel-Permeations-Chromatographie dauern oft lange, sodass die tatsächliche Flussrate minimal abweichen kann. Welch enorme Folgen dies nach sich zieht, zeigt das folgende Beispiel.
Eine der leistungsfähigsten Techniken für die Charakterisierung natürlicher und synthetischer Polymere ist sicherlich die Gel-Permeations-Chromatographie (GPC), auch bekannt als Größenausschluss-Chromatographie (Size Exclusion Chromatography, SEC). Ihre Flexibilität und der Informationsgehalt einer einzigen Messung machen sie zur Technik der Wahl für vielfältige Applikationen, von der einfachen Bestimmung der Molekulargewichtsverteilung und der Polydispersität bis hin zur komplexesten Strukturanalyse oder der Verteilung der Co-Polymerzusammensetzung.
Ein großer Vorteil der GPC/SEC als Analytikmethode ist ihre Einfachheit. Ein typisches Einstiegssystem, das aus einer Pumpe, einem manuellen Injektor, einer Säule und einem Brechungsindexdetektor sowie einigen Referenzstandards besteht, ist alles, was man braucht, um eine zuverlässige Analysemethode zu etablieren. Die Erweiterung mit zusätzlichen Säulen und massensensitiven Detektoren – z. B. ein Viskosimeter oder/und ein Detektor zur Mehrwinkellichtstreuung (Multi Angle Light Scattering, MALS) – verbessert die Möglichkeiten eines solchen Systems exponentiell und eröffnet den Weg zu komplexeren Anwendungen und dichterem Informationsgehalt.
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