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Deutscher Innovationspreis für Berliner Unternehmen Knauer wird für Lösung zur Impfstoff-Produktion ausgezeichnet

Quelle: Pressemitteilung

Nachdem der Labor- und Chromatographie-Spezialist Knauer im vergangenen Jahr mit dem Innovationspreis Berlin Brandenburg ausgezeichnet wurde, hat das Unternehmen in diesem Jahr den deutschen Innovationspreis in der Kategorie Mittelstand gewonnen. Knauer erhielt den Preis für die Entwicklung einer Lösung zur schnellen Impfstoff-Produktion.

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Innovations-Sieger Knauer in der Kategorie Mittelstand: Geschäftsführerin Alexandra Knauer mit Laudator Beat Balzli und ihrem Team Anja Roden, Daniela Fehr, Carsten Losch bei der Preisverleihung (v.l.n.r.)
Innovations-Sieger Knauer in der Kategorie Mittelstand: Geschäftsführerin Alexandra Knauer mit Laudator Beat Balzli und ihrem Team Anja Roden, Daniela Fehr, Carsten Losch bei der Preisverleihung (v.l.n.r.)
(Bild: Knauer/Marc-Steffen Unger)

Am 29. April fand in München die Verleihung des Deutschen Innovationspreises 2022 statt. Sehr viele forschungsstarke Unternehmen hatten sich um die renommierte Auszeichnung beworben, die von der Zeitschrift Wirtschaftswoche jährlich vergeben wird. Für jede der drei Kategorien Startups, Mittelstand und Großunternehmen reisten jeweils drei Finalist:innen nach München zur feierlichen, großen Preisverleihung im Kesselhaus.

Knauer erhält Innovationspreis in Kategorie Mittelstand

Knauer machte das Rennen in der Kategorie Mittelstand: Teamleiterin Daniela Fehr, Abteilungsleiterin Anja Roden und die Geschäftsführenden Alexandra Knauer und Carsten Losch strahlten, als sie auf die Bühne kommen durften. Chefredakteur Beat Balzli von der Wirtschaftswoche zeigte sich beeindruckt, in welch kurzer Zeit Knauer auf eigenes Risiko neuartige große Anlagen für die Einkapselung von mRNA konzipiert und hergestellt hatte. Anlagen für die Herstellung von Millionen mRNA-Impfstoffdosen hatte zuvor noch nie eine Firma produziert.

Moderator Balzli fragte das Team auf der Bühne, warum dieses Projekt bei Knauer gemacht wurde und höchste Priorität bekam. Die Firmeneigentümerin Alexandra Knauer antwortete: „Wir waren uns einig. Wir wollten unseren Teil beitragen, die Welt vor Covid-19 zu retten.“ Weltweit konnten mittlerweile mehr als zwei Milliarden Impfstoffdosen unter Einsatz der Knauer-Anlagen hergestellt werden. Geschäftsführer Carsten Losch berichtete, wie dieses ganz spezielle Entwicklungsprojekt begann und dass die Expertise der Mitarbeitenden und die hohe Wertschöpfung bei Knauer-Erfolgsfaktoren waren. Anja Roden informierte darüber, dass die jahrzehntelange Erfahrung in der Hochdruck-Pumpentechnologie und Mischtechnologie bei Knauer wichtige Voraussetzungen für die schnelle Umsetzung waren. Kürzlich wurde das Portfolio erweitert, sodass auch Screening und die Produktion kleinerer Mengen von Lipid-Nanopartikeln für personalisierte Therapien möglich sind.

Der Gewinner in der Kategorie Großunternehmen wurde die Firma Infineon, deren neue Technologie es ermöglicht leistungsfähigere und langlebigere Computerchips herzustellen. Das Start-up Cureosity aus Düsseldorf überzeugte mit besonderen Reha-Therapien per Virtual Reality.

Die Freude beim Berliner Mittelständler Knauer ist groß, diese besondere Auszeichnung im Jubiläumsjahr „60 Jahre Knauer“ zu erhalten. Laudator und Wirtschaftswoche-Chefredakteur Beat Balzli bezeichnete den Mittelstand als das heimliche Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Am Ende eines Firmenbesuchs bei Knauer nannte Dr. Angela Merkel im September 2021 das Unternehmen eine „Perle des Mittelstandes“. Knauer wird den großen Erfolg mit allen Mitarbeitenden im Mai bei einem Grillfest im großen Firmengarten feiern.

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