Künstliche Synapsen für neuro-inspirierte Computer
Die Verbindungen zwischen Nervenzellen heißen Synapsen. Sie haben die Eigenart, Signale unterschiedlich stark zu übertragen, wenn sie schnell hintereinander durch ein elektrisches Signal erregt werden. Unter anderem erhöht sich durch die wiederholte Aktivität die Konzentration an Kalzium-Ionen, sodass mehr Botenstoffe ausgeschüttet werden. Andere Effekte sorgen je nach Aktivität für langfristige, strukturelle Umformungen, die die Stärke der Übertragung für einige Stunden und möglicherweise sogar lebenslang beeinflussen. (Bild: Forschungszentrum Jülich / Tobias Schlößer) 2/6 Zurück zum Artikel