English China

Methodenvergleich zur Polymerauftrennung
Kunststoffanalyse mal anders – per FFF statt GPC

Ein Gastbeitrag von Norbert Hinzelmann, Valentin Cepus, Hochschule Merseburg 14 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Molekulargewichtsverteilung von Polymeren charakterisiert man meist mittels Gelpermeationschromatographie (GPC). Doch gerade bei hohen molaren Massen kommt diese Methode an ihre Grenzen. Hier punktet die Feldflussfraktionierung. Sie stellt eine oft unterschätzte Alternative zur GPC dar.

Abb.1: Um die Molmassenverteilung von Polymeren zu ermitteln, bietet sich auch die Feldflussfraktionierung (FFF) an (Symbolbild).(Bild:  ©Irina - stock.adobe.com)
Abb.1: Um die Molmassenverteilung von Polymeren zu ermitteln, bietet sich auch die Feldflussfraktionierung (FFF) an (Symbolbild).
(Bild: ©Irina - stock.adobe.com)

Hinweis: Eine zusammengefasste Version dieses Beitrags finden Sie in der LABORPRAXIS 3/2021 ab Seite 32, hier als pdf zu lesen oder im Heftarchiv als E-Paper.

Flexibel oder starr, temperaturstabil oder Thermoplast, günstiges Alltagsprodukt oder chemikalienbeständige Spezialanfertigung – Kunststoffe kommen nicht nur in vielen Farben, sondern auch mit zahlreichen Eigenschaften daher. Um die Qualität und den geeigneten Einsatzbereich der Polymere zu ermitteln, sind Gestaltparameter sowie molare Masse und Molmassenverteilung entscheidende Größen. Bei den Makromolekülen ist zusätzlich die Kettenstruktur ein wichtiger Parameter bzw. bei den Partikeln spielt die Form eine Rolle für das Eigenschaftsbild.