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Nachhaltigkeit im Labor Laborbedarf aus recycelten Abfällen

Quelle: Pressemitteilung Starlab 1 min Lesedauer

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Starlab hat ein neues Rack entwickelt, dessen Böden zu 75 Prozent aus recyceltem Material bestehen. Gesammelt wurde das Material von über 2.000 Laboren, um den Kunststoffkreislauf im Labor zu schließen und CO2 zu sparen.

Tipone-Pipettenspitzen von Starlab(Bild:  Starlab)
Tipone-Pipettenspitzen von Starlab
(Bild: Starlab)

Der Hersteller Starblab hat ein Ziel: Aus Laborabfällen sollen wieder hochwertige Labor­produkte entstehen. Hierfür sammeln über 2.000 Labore seit Jahren die Tip-One-Komponenten des Herstellers, um den Kreislauf der Laborkunststoffe zu schließen.

Durchbruch für nachhaltige Laborwirtschaft

Laut dem Hersteller kann auch eine anspruchsvolle Branche wie der Life-Science-Sektor nachhaltig werden. Um dies zu erreichen, hat Starlab zehn Jahre lang an Recycling- und Wiederverwendungsverfahren gearbeitet. Das bisherige Ergebnis: Die Böden der neuen Racks bestehen zu 75 Prozent aus dem Material, das die Labore selbst gesammelt haben – ein Recyclingkreislauf entsteht.

Das Konzept basiert auf der konsequenten Verwendung von Polypropylen (PP) im gesamten Tip-One-System, wodurch eine direkte und effiziente Aufbereitung zu neuem Material ermöglicht wird. Seit 2021 sammeln Labore in Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und ab diesem Jahr auch in Italien systematisch ihre Kunststoffabfälle. Starlab berichtet, dass die Resonanz aus den europaweit teilnehmenden Laboren positiv ist, da das Programm in den Laboralltag integrierbar sei und das Umweltbewusstsein im Labor fördere. Insbesondere bei großen Mengen von Laborabfällen sei es beruhigend zu wissen, dass weniger Plastikmüll entsorgt werden müsse, erklären teilnehmende Labore.

Messbare Umweltvorteile durch Kreislaufwirtschaft

Das System scheint zu funktionieren, denn durch das Recycling-Programm wurden allein 2024 insgesamt 38,72 Tonnen CO2-Äquivalent eingespart. Diese CO2-Ersparnis entspricht der jährlichen Bindungsleistung von etwa 1.575 Bäumen.

Mit dieser Leistung ist Starlab das erste Unternehmen der Branche, das eine Forschungszulage von der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) erhalten hat. Für die Zukunft ist geplant, das Recycling-Programm auf weitere europäische Märkte auszuweiten und die Recyclingquote weiter zu erhöhen.

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