Mamorholz auf Bestellung (Wissenschaftsbild des Tages)
Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der der Verlust dopaminerger Neuronen im Gehirn zu Bewegungsstörungen wie Zittern, Muskelsteifheit und langsamen Bewegungen führt. Wissenschaftler der Champalimaud Stiftung haben eine überraschende Entdeckung zum Zusammenhang zwischen Dopamin und Ruhetremor bei Parkinson gemacht. Ihre Studie zeigt, dass Patienten mit stärker ausgeprägtem Ruhetremor oft mehr Dopamin in bestimmten Gehirnregionen bewahren – was der bisherigen Annahme widerspricht, dass weniger Dopamin immer mit stärkeren Symptomen einhergeht. Diese Erkenntnisse bieten eine mögliche Erklärung, warum Medikamente wie L-DOPA nicht bei allen Patienten gleich gut wirken und könnten neue Ansätze für die Parkinson-Behandlung liefern, indem sie auf spezifische Gehirnkreise und die ungleichmäßige Dopaminverteilung fokussieren.
Das Bild zeigt den Zusammenhang zwischen Dopamin-Ausschüttung und Tremor-Intensität.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 21.11.2024

