Mamorholz auf Bestellung (Wissenschaftsbild des Tages)
Wenn wir Wasserstoff als Treibstoff verwenden wollen oder als chemischen Speicher für überschüssige erneuerbare Energie, wäre es am effizientesten, wenn er flüssig wäre. Dazu müsste er jedoch auf minus 253°C heruntergekühlt werden, was mit herkömmlichen Kühltechnologien sehr energieaufwändig ist.
Ein Team von Wissenschaftlern an der niederländischen Universität Groningen hat eine neue, energieeffizientere Kühlmethode erforscht, die so genannte magnetokalorische Kühlung. Dabei werden Materialien verwendet, die sich erwärmen, wenn sie einem Magnetfeld ausgesetzt werden. Die Wärme wird dann an eine „Wärmesenke“ abgegeben. Sobald das Magnetfeld entfern wird, kühlt das Material dann ab und ist, mitsamt seiner Umgebung, kälter als zuvor. Diese Methode verbraucht laut den Forschern nicht nur weniger Energie, sondern macht auch den Einsatz von Kühlgasen überflüssig, die einen starken Treibhauseffekt haben.
Das Foto zeigt einige Kristalle des magnetokalorischen Materials der neuen Kühltechnik.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 7.11.2024 (Bild: University of Groningen / Blake lab)

