Mamorholz auf Bestellung (Wissenschaftsbild des Tages)
Ein internationales Team von Wissenschaftlern testet Infrarot-Wärmebildkameras als Werkzeug, um tierisches Wohlbefinden zu messen. Das Besondere: Die nicht invasive Methode verhindert Abweichungen, die durch gängige invasive Tests wie Blutabnahme entstehen können. In Stresssituationen steigt die Blutzirkulation als Vorbereitung auf eine mögliche Fluchtreaktion – und damit verbunden steigt auch die Körpertemperatur des Tieres.
In vorherigen Tests hatte das Team bereits festgestellt, dass emotionaler Stress zu einer verminderten Temperatur im Nasenbereich von Mensch und Primat führt. Diese physiologischen Antworten auf Stress lassen sich mithilfe der Kamera detektieren. In der durchgeführten Studie wurden die Auswirkungen von menschlichen Berührungen an acht Rentieren untersucht, die zwar an die Gegenwart von Menschen gewohnt waren, allerdings nicht an ihre Berührungen. Im obigen Bild ist eines dieser Rentiere zu sehen, das von einem Fremden gestreichelt wird.
Hier gehts zur Originalmeldung
Wissenschaftsbild des Tages vom 17.9.2024 (Bild: Virpi Lummaa)

