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Optische Sauerstoffsensoren Mehr messen, weniger kalibrieren

Redakteur: Christian Lüttmann

Neue Sauerstoffsensoren von Hamilton sollen längere Lebenszeiten und weniger Wartungsaufwand bieten. Zudem verspricht das Unternehmen, dass bis zu 80% weniger Kalibrierungen nötig sind.

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Der neue Sauerstoffsensor Visi Ferm mA wurde speziell für Produktionsumgebungen entwickelt.
Der neue Sauerstoffsensor Visi Ferm mA wurde speziell für Produktionsumgebungen entwickelt.
(Bild: Hamilton)

Zur Messung des gelösten Sauerstoffs hat Hamilton Prozessanalytik nun eine neue Generation der Visi-Ferm-Sensoren präsentiert. Wie die anderen Vertreter aus der dieser Sensorfamilie, arbeitet auch der neue Sensor „VisiFerm mA“ nach dem 2007 von Hamilton eingeführten optischen Messprinzip.

Dank signifikant höherer Lebensdauer der Kappe und einer reduzierten Signalabweichung seien deutlich weniger Wartungen nötig, heißt es vom Unternehmen. Zudem soll der Bedarf an Kalibrierungen um 80 Prozent reduziert sein, was ein enormer Vorteil ist. Denn heutzutage werden optische Sauerstoffsensoren normalerweise nach jeder Charge kalibriert, um kostspieligen Messabweichungen vorzubeugen. Jede Anwendung ist jedoch einzigartig und individuelle Faktoren vor Ort, wie z.B. das Alter des Sensors, die Temperatur oder mögliche chemische oder physikalische Beschädigungen tragen alle zum relativen Fehler einer Messung bei. Algorithmen zur Begrenzung von Alterungs- und Temperaturfehlern sind daher nur begrenzt anwendbar.

Ein weiterer Vorteil der Visi-Ferm-Sensoren ist der bewährte integrierte Mikrotransmitter, welcher Signalstörungen beseitigt und die Lebensdauer von Sensor und Kappe sowie notwendig werdende Kalibrierungen und Fehlerdiagnosen vorhersagt. Dies kann in einem kontrollierten Labor oder auch at-line durchgeführt werden. Zudem wird die Dokumentation durch die automatische Berichterstattung vereinfacht.

Visi Ferm ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, sodass die Anwendungsanforderungen im GMP-Umfeld erfüllt werden können. Erhältliche Features sind verschiedene elektrische Anschlüsse, Sensorkappen, Firmware-Versionen und ATEX, FDA und USP Class VI Zertifikationen, wobei das Messprinzip bei allen Modellen identisch ist, um unabhängig von der jeweiligen Anwendung eine gleichbleibende Leistung und Zuverlässigkeit sicherzustellen.

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