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Genomeditierung Merck lizensiert CRISPR-Technologie an Cellecta

Redakteur: Alexander Stark

Der Wissenschafts- und Technologiekonzern Merck hat eine Lizenzvereinbarung über seine patentierte CRISPR-Cas9-Technologie zwischen seinem Unternehmensbereich Life Science und dem US-Unternehmen Cellecta getroffen. Der Lizenznehmer will damit die Entwicklung hochwirksamer Wirkstoffe beschleunigen.

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Ein fundamentales Genomeditierungstool von Merck soll bei der Identifizierung innovativer Therapien für zelluläre und genetische Erkrankungen helfen.
Ein fundamentales Genomeditierungstool von Merck soll bei der Identifizierung innovativer Therapien für zelluläre und genetische Erkrankungen helfen.
(Bild: Merck)

Darmstadt – Durch die Lizensierung seiner patentierten CRISPR-Technologie an Cellecta will Merck einen Beitrag zu zukünftigen Arzneimittelentwicklungsaktivitäten leisten. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View will den Bestand an fundamentalen CRISPR-Patenten des Konzerns nutzen, um ein gezieltes, CRISPR-vermitteltes „Knock-in“ als Service anzubieten. Hierbei handelt es sich um eine essenzielle Methode, mit der sich Wissenschaftlern effizientere Optionen für komplexe Projekte in der Wirkstoff- und Krankheitsforschung eröffnen.

Nach den Worten von Angela Myers, Leiterin Gene Editing & Novel Modalities im Unternehmensbereich Life Science von Merck, ist die CRISPR-basierte fundamentale Integrationstechnologie für viele Anwendungen im Bereich der Genomeditierung essenziell und wird für die Identifizierung von zukünftigen Behandlungen für unzählige zelluläre und genetische Erkrankungen genutzt.

Cellecta stellt RNAi- und CRISPR-Technologien für die Entdeckung und Charakterisierung neuartiger therapeutischer Targets sowie die genetische Profilerstellung für die Entdeckung und Validierung von Wirkstoffen und Biomarkern bereit. Ziel ist es, hochwirksamer Behandlungen der nächsten Generation zu entwickeln.

„Dank der Technologie von Merck können wir unseren Kunden ein umfassenderes Spektrum an Optionen für die Zellmodifikation anbieten“, sagte Paul Diehl, Chief Operating Officer von Cellecta. „Durch den Zugang zu dieser Technologie können wir ein integriertes Knock-in durchführen, das ein elementarer Baustein bei der Arzneimittelprüfung unserer Kunden ist.”

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