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3D-Zellkulturen Merck und Promega kooperieren bei der Organoid-Forschung

Quelle: Pressemitteilung Merck 2 min Lesedauer

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Damit Wirkstoffe schneller entwickelt werden können, sind möglichst reale Testumgebungen nötig. 3D-Zellkulturen, die biologische Prozesse im menschlichen Körper nachahmen, sind dabei eine häufig eingesetzte Technologie. Merck und Promega wollen jetzt gemeinsam solche Organoide weiterentwickeln.

Gemeinsam wollen Merck und Promega Fortschritte in der 3D-Zellanalyse erzielen (Symbolbild).(Bild:  Merck)
Gemeinsam wollen Merck und Promega Fortschritte in der 3D-Zellanalyse erzielen (Symbolbild).
(Bild: Merck)

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat eine strategische Partnerschaft mit der US-amerikanischen Promega Corporation geschlossen. Gemeinsam mit dem Lösungs- und Serviceanbieter für Biowissenschaften will Merck neuartige Technologien entwickeln, die das Screening und die Entdeckung neuer Wirkstoffen verbessern sollen.

Im Rahmen der Vereinbarung bündeln die Partner ihre Stärken: Merck bringt sich mit seinen Kompetenzen in den Bereichen Organoide und synthetische Chemie ein und Promega mit seinen Assay- und Reportertechnologien. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von Assays, mit denen sich mithilfe eines neuartigen Reportersystems die Zellaktivität in dreidimensionalen (3D-)Zellkulturen in Echtzeit verfolgen lässt. Diese auch als Organoide bezeichneten 3D-Zellkulturen ahmen biologische Prozesse im menschlichen Körper nach und ermöglichen Untersuchungen, die physiologisch aussagekräftiger sind als mit herkömmlichen 2D-Modellen.

Schneller Wirkstoffkandidaten für komplexe Erkrankungen finden

„Die Partnerschaft mit Promega zeigt das Potenzial der Zusammenarbeit zweier wissenschaftsbasierter Unternehmen“, sagte Anand Nambiar, Leiter Science & Lab Solutions im Unternehmensbereich Life Science von Merck. „Durch die Kombination unserer Kompetenzen im Bereich Organoide mit der fortschrittlichen Reportertechnologie von Promega wollen wir Hochdurchsatz-Screening ermöglichen, mit dessen Hilfe Forschende sicherere und effektivere Wirkstoffkandidaten für komplexe Erkrankungen finden können – und das schneller als je zuvor.”

„Die Zusammenarbeit mit Merck versetzt uns in die Lage, die Grenzen in der Wirkstoffforschung weiter zu verschieben“, sagte Tom Livelli, VP, Life Sciences Products & Services bei Promega Corporation. „Indem wir unsere technologischen Stärken bündeln, werden wir dazu beitragen, relevantere und leichter zugängliche Modelle für die Wirkstoffforschung zur Verfügung zu stellen – sodass neue Erkenntnisse gewonnen werden können, die letztendlich Patienten zugutekommen.“

Neben dieser Entwicklungsvereinbarung haben Merck und Promega eine weitere Vereinbarung unterzeichnet, um Möglichkeiten einer Integration der Duolink-Technologie von Merck mit der Hibit-Technologie von Promega zu sondieren. Zielsetzung hierbei ist die Entwicklung neuer Workflows, die dazu dienen, Proteininteraktionen innerhalb von Zellen zu untersuchen. Dies soll Forschenden tiefere Einblicke in die zelluläre Signalübertragung ermöglichen und Anwendungen sowohl bei der Erforschung biologischer als auch niedermolekularer (chemisch synthetisierter) Wirkstoffe unterstützen.

Durch die Partnerschaft mit Promega baut Merck seine Führungsposition im Bereich zukunftsweisender Tools und Lösungen auf dem Gebiet der Biologie (Next-Generation Biology) weiter aus. Merck will komplementäres Know-how bündeln, um Durchbrüchen in der Wirkstoffforschung den Weg zu ebnen. Zu diesem Zweck erwarb Merck im Dezember 2024 HUB Organoids B.V., einen Spezialisten für Organoid-Technologie. Dadurch habe Merck seine Kompetenzen im Bereich der 3D-Zellkultur erweitert, heißt es in einer Pressemitteilung. Außerdem stärke die Akquisition das Portfolio durch die Basispatente sowie das Serviceangebot von HUB für die Erstellung fortgeschrittener Modelle und Hochdurchsatz-Screening.

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