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Nach positiven Reproduktionsversuchen im Labor wurde zu Beginn des Jahres 2017 ein Scale-Up-Experiment durchgeführt. Es konnte gezeigt werden, dass auch im 1000-fach größeren Maßstab (2000 l Reaktorvolumen), die gleichen Resultate erzielt werden können (s. Abb. 3) wie im Labormaßstab.
Kostengünstige und universell implementierbare Lösung
Der Verfahrensansatz zur Entfernung inerter organisch-chemischer Stressoren (IOCS) des Projekts Wasser 3.0 – Stressfix2 liefert eine kostengünstige und effiziente Lösung, welche in jeder Kläranlage implementiert werden kann. Des Weiteren ist Stressfix2 problemlos mit Stressfix (Entfernung von löslichen organisch-chemischen Stressoren) kombinierbar, sodass eine modular auf variable Stressoren anpassbare Anlageneinheit passgenau für den Einsatzort konstruiert werden kann. Dabei ergeben sich Vorteile nicht nur in den Anschaffungs- und Betriebskosten, sondern auch in ökologisch relevanten Aspekten (energiesparend, Nutzung des Reaktionsprodukts zur thermischen Energiegewinnung).
Auch im Bereich der gesellschaftlichen Aufklärung übernehmen die Landauer Forscher eine Führungsrolle. Durch ihre Mikroplastik-Kampagne werden derzeit viele Menschen zum Thema informiert und sensibilisiert. Forschung, Entwicklung, Bildung und Kommunikation aus einer Hand, das verspricht nicht nur Jun.-Prof. Dr. Katrin Schuhen, sondern sie setzt dies auch seit vielen Jahren erfolgreich um [20].
Das Forschungsprojekt Wasser 3.0 – Stressfix2 wurde mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durch Bereitstellung von ZIM-Mitteln zwischen 2015 und 2017 durchgeführt. Das Unternehmen abcr aus Karlsruhe ist als Industriepartner für den materialwissenschaftlichen Scale-up direkt projektinvolviert. Zahnen Technik aus Arzfeld beschäftigt sich seit April 2017 mit dem Anlagenbau und Engineering.
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