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Automatisierte Einzelzellsequenzierung
Mit Liquid-Handling-Stationen zelluläre Geheimnisse lüften

Ein Gastbeitrag von Paul Lomax, Head of Genomics, SPT Labtech 5 min Lesedauer

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Eine Zelle untersuchen ist einfach, doch tausende oder Millionen einzelne Zellen zu screenen, erfordert die Automation von Workflows. Wie moderne Liquid-Handling-Lösungen hier die Vorbereitung von Bibliotheken für die DNA- oder RNA-Sequenzierung optimieren, zeigen zwei Fallbeispiele.

Für die Einzelzellanalyse ist eine aufwändige Vorbereitung von Bibliotheken für die DNA- oder RNA-Sequenzierung nötig – hier ist Automatisierung gefragt (Symbolbild).(Bild:  catalin - stock.adobe.com)
Für die Einzelzellanalyse ist eine aufwändige Vorbereitung von Bibliotheken für die DNA- oder RNA-Sequenzierung nötig – hier ist Automatisierung gefragt (Symbolbild).
(Bild: catalin - stock.adobe.com)

Wenn es darum geht, komplexe biologische Systeme zu entschlüsseln, ist die Einzelzellsequenzierung eine gute Wahl. Damit können Forscher Daten generieren, die mit herkömmlichen Massensequenzierungsansätzen bisher nicht möglich waren, allen voran weil die Auflösung zellulärer Heterogenität mit anderen Methoden unzureichend war.

Durch die Untersuchung des Genoms und Transkriptoms in einzelnen Zellen sind Wissenschaftler heute in der Lage, seltene und einzigartige Zelltypen zu identifizieren, Entwicklungslinien aufzuklären und die Zusammensetzung von Tumoren aufzudecken. Mit der Weiterentwicklung der Technologie könnte die Einzelzellanalyse die personalisierte Medizin durch frühzeitige diagnostische Tests und gezielte Gentherapie deutlich verbessern.