Mitochondrien und Mikrozephalie (Wissenschaftsbild des Tages)
Ein internationales Team mit Forschenden der Stanford University und der Universität Göttingen hat in Mäusen Neuronen mit bislang unbekannter Arbeitsteilung gefunden. Sie reagieren auf unterschiedliche „räumliche Frequenzen“. Diese Muster entstehen durch Objekte, die sich von ihrem Hintergrund abheben.
Die neu entdeckten Neuronen besitzen ein zweigeteiltes rezeptives Feld: Ein Teilbereich reagiert auf Texturen. Das sind flexible Muster wie Wald im Hintergrund eines Fotos oder das Gefieder eines Vogels. Der andere Teil wird nur angeregt, wenn Muster präzise angeordnet sind, wie Mund und Nase in einem Gesicht.
Oben gezeigt ist eine 3D-Rekonstruktion von Neuronen aus elektronenmikroskopischen Daten im Rahmen des Projekts Microns.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 19.3.2026 (Bild: Tyler Sloan, Quorumetrix Studio)

