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Neuer Geschäftsführer bei japanischer Tochter von Analytik Jena

| Redakteur: Doris Popp

Analytik Jena hat mit Dr. Marco Tilgner ab dem 1. Januar 2014 einen neuen Geschäftsführer an der Spitze ihres japanischen Tochterunternehmens AJ Japan.

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Analytik Jena stellt zum 1. Januar 2014 einen neuen Geschäftsführer für das japanische Tochterunternehmen ein.
Analytik Jena stellt zum 1. Januar 2014 einen neuen Geschäftsführer für das japanische Tochterunternehmen ein.
(Logo: Analytik Jena)

Jena - Dr. Tilgner, der in seiner künftigen Funktion direkt an den Analytik-Jena-Vorstandsvorsitzenden Klaus Berka berichtet, hatte bereits vor zwei Monaten im Zuge umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen bei der Tochtergesellschaft als CFO die Verantwortung für Finanzen und Verwaltung übernommen.

„Marco Tilgner bringt internationale Erfahrung in den Bereichen Finanzen und Unternehmensführung mit. Gleichzeitig arbeitet er seit vielen Jahren in Asien und ist vor allem in Japan stark verwurzelt. Seine Hauptaufgabe wird es nun sein, die notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen bei unserer japanischen Tochtergesellschaft konsequent umzusetzen und die AJ Japan leistungsfähig aufzustellen“, sagte Klaus Berka.

Der bisherige Geschäftsführer Yoshiharu Tada, der AJ Japan seit ihrer Gründung im Jahr 2007 vorgestanden und diese erfolgreich aufgebaut hatte, scheidet planmäßig zum Ende des Kalenderjahres aus und tritt in den Ruhestand. Berka dankte Tada für seinen unermüdlichen Einsatz beim Aufbau der Tochtergesellschaft. Die Analytik Jena ist in Japan mit ihren beiden Kerngeschäftsfeldern Analytical Instrumentation und Life Science präsent. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurden hier insgesamt Umsätze von ca. 5,5 Mio. Euro erlöst. Im Zuge veränderter regulatorischer Rahmenbedingungen für die Messung von radioaktivem Cäsium mit Röntgenfluoreszenzgeräten, die als Vertriebsprodukt nach der Fukushima-Katastrophe in das Portfolio aufgenommen wurden, konnte die AJ Japan allerdings die Erwartungen der Muttergesellschaft nicht erfüllen.

In Reaktion auf die negative Gesamtentwicklung hatte die Analytik Jena bereits vor Ablauf des vergangenen Geschäftsjahres in Japan ein umfassendes Reorganisations- und Kostenreduktionsprogramm gestartet. Im Vordergrund stehen neben den nun vorgenommenen Veränderungen im Management insbesondere kosten- und ertragsorientierte Strukturen und neue Vertriebsinitiativen. Die Analytik Jena erwartet für ihre japanische Tochtergesellschaft nach der Umsetzung dieser Maßnahmen im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2013/2014 den operativen Break-Even.

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