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Laborüberwachung
Ohne Digitalisierung keine Nachhaltigkeit

Von Dipl.-Chem. Marc Platthaus 4 min Lesedauer

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Abzüge gehören im Labor zu den größten Energieverbrauchern. Mit einem sensorbasierten Überwachungssystem soll der Labormitarbeiter auf einen Blick über den korrekten Betrieb dieser Systeme informiert werden. Neben einem Sicherheitsgewinn bedeutet dies auch die Möglichkeit, das eigene Labor mit geringerem Energieverbrauch zu betreiben.

Abzüge sind im Labor ein wichtiger Arbeitsbereich.(Bild:  Waldner)
Abzüge sind im Labor ein wichtiger Arbeitsbereich.
(Bild: Waldner)

Labore sind Arbeitsumgebungen, in denen es auch mal gefährlich werden kann. Chemische Reaktionen erzeugen schlagartig Energie, man verwendet gesundheitsschädliche Chemikalien oder erzeugt potenziell gefährliche Stoffe. Aus diesem Grund ist der Laborabzug ein zentraler Arbeitsplatz in nahezu jedem Labor. Mit geschlossenem Frontschieber sind die Apparaturen von der Umgebung abgeschottet und gefährliche Situationen sind auf ein Minimum reduziert.

Display gibt Informationen zum Laborzustand

„Die Sicherheit ist aber nur dann optimal gewährleistet, wenn die Frontschieber der Abzüge geschlossen sind, sobald der Mitarbeiter nicht mehr im Abzug arbeitet“, sagt Moriz Walter, Leiter Forschung, Entwicklung und Produktmanagement bei Waldner Laboreinrichtungen. In einem Labor mit ein oder zwei Abzügen erkenne man dies noch relativ einfach, bei 20 Abzügen in einem Großraumlabor sei dies aber nicht immer zu gewährleisten, beschreibt der Laborexperte den Alltag.