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gesponsertLagerung potenziell gefährlicher Substanzen Ohne Sicherheit keine Nachhaltigkeit

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Arbeitssicherheit zu gewährleisten ist eine der wichtigsten Aufgaben des Laborpersonals. Gerade die vorschriftenkonforme Lagerung von entzündlichen Lösemitteln ist dabei herausfordernd. Lesen Sie, wie moderne Sicherheitsschränke gepaart mit einer vernetzten Softwarelösung dabei abteilungsübergreifend für mehr Nachhaltigkeit sorgen.

Durch die Überwachung mit DÜPERTHAL connect wird nicht nur die Sicherheit im Labor erhöht, man kann auch nachhaltiger mit seinen Chemikalien. und Proben-Ressourcen umgehen. (Bild:  DÜPERTHAL Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG)
Durch die Überwachung mit DÜPERTHAL connect wird nicht nur die Sicherheit im Labor erhöht, man kann auch nachhaltiger mit seinen Chemikalien. und Proben-Ressourcen umgehen.
(Bild: DÜPERTHAL Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG)

Ein Reihe unterschiedlicher Gebinde mit Lösemitteln auf einer Laborbank: ein Bild, das sicher viele Mitarbeiter aus ihren Laboratorien kennen. In zahlreichen Laboratorien werden Chemikalien – teils gesundheitsgefährdend oder leicht entzündlich – nicht korrekt gelagert. Doch neben den wichtigen Sicherheitsaspekten können nicht richtig gelagerte und nicht ausreichend katalogisierte Chemikalien auch erhöhte Kosten für Beschaffung bzw. Entsorgung bedeuten.

Daneben steigen auch in Laboratorien kontinuierlich die Anforderungen an jeden Einzelnen mit Bezug auf Leistung, Effizienz und Kosten. Eine Verschärfung der Situation entsteht speziell im Labor zudem dadurch, dass spezialisierte Fachkräfte heute bis zu 40 Prozent ihrer Arbeitszeit unmittelbar für nicht fachspezifische Tätigkeiten sowie umfassende Dokumentations­pflichten aufwenden müssen. Um diese Situationen effizienter zu gestalten, hat der Sicherheitsspezialist DÜPERTHAL intelligente Lösungen entwickelt, die den Arbeitsalltag im Labor erleichtern können. Mit DÜPERTHAL connect können Labormitarbeiter ihre Arbeitsabläufe und Prozesse effektiv steuern und sicher gestalten. Das beinhaltet neben präventivem Risiko­management auch das erleichterte Protokollieren vieler relevanter Betriebsparameter.

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Prävention und Arbeitsschutz auf dem Stand der Technik

Betreiber sind verpflichtet, im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung die Gefahren, die von technischen Einrichtungen und Geräten ausgehen können, zu beurteilen und daraus abzuleitende Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik umzusetzen. Die vielfältigen Möglichkeiten von DÜPERTHAL connect schaffen dabei nachhaltige Prozesssicherheit und können als Stand der Technik in der Gefährdungsanalyse berücksichtigt werden.

Das Monitoring vieler für den Prozess relevanter Parameter ermöglicht neben Sicherheitsaspekten auch eine höhere Nachhaltigkeit, denn es sorgt z. B. für die optimale Lagerung teurer Lösemittel. Die Parameter, die so überwacht werden, sind:

  • Temperatur: Monitoring der Temperatur zur präventiven Früherkennung thermischer Ereignisse, zur Qualitätssicherung oder zur einfachen Einhaltung der Gefahrstoffvorgaben laut Sicherheitsdatenblättern.
  • Füllstand: Monitoring Füllstand zur Minimierung des Überfüllrisikos gemäß nationalen Gesetzen und Richtlinien, in Deutschland z. B. TRGS 509 und dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Dies erfolgt kapazitiv und damit ohne Berührung der Medien.
  • Abluft: Monitoring Abluftfunktion nach DIN 1946-7: Insbesondere beim Ab- und Umfüllen muss die Abluftfunktion kontinuierlich (24 Stunden, sieben Tage in der Woche) überwacht werden, um die Entstehung von explosionsfähiger Atmosphäre gemäß den Vorgaben aus DIN EN 60079-10-1 zu verhindern.
  • Türstatus: Die Türen von Sicherheitsschränken zur Lagerung von Gefahrstoffen sind gemäß DIN EN 14470-1/-2 bei Nichtgebrauch geschlossen zu halten. Dies gilt besonders, wenn die eingelagerten Medien aufgrund ihrer Exposition eine Gefährdung für die Sicherheit darstellen. Ein Monitoring des Türstatus (offen/geschlossen) kann über DÜPERTHAL connect erfolgen.
  • Luftfeuchte: Überwachung der relativen Luftfeuchte im Labor im Bereich von 40 bis 60 Prozent ist von entscheidender Bedeutung für den Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden. Darüber hinaus dient sie als Grundlage für die Qualitätssicherung und zum Schutz von Proben und empfindlichen Geräten.

Die lückenlose Kontrolle dieser Parameter bedeutet dann auch ein nachhaltigeres Arbeiten im Labor. Warum die 24/7-Überwachung so wichtig sind, zeigt ein Praxisbeispiel: In vielen Laboren wird mit einer HPLC gearbeitet. Für einen reibungslosen Ablauf müssen dabei Abfälle vorschriftenkonform gesammelt werden – mit präventivem Monitoring kann z. B. eine Überfüllung vermieden werden.

Wichtige Normen und Regularien für Sicherheitsschränke

Es gibt diverse Normen und Regularien für die richtige Verwendung von Sicherheitsschränken in Laboratorien und anderen Arbeitsumgebungen, nachstehend einige Beispiele dafür:

  • DIN EN 14470-1: Diese Norm legt die Anforderungen an feuerbeständige Sicherheitsschränke für brennbare Flüssigkeiten fest. Sie definiert verschiedene Feuerwiderstandsklassen (30, 60 und 90 Minuten), die den Schutz im Brandfall gewährleisten.
  • TRGS 510: Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) 510 regeln die Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern. Sie enthalten spezifische Anforderungen an die Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten in Sicherheitsschränken.
  • DGUV Information 213-850: Diese Richtlinie bietet umfassende Handlungshilfen für sicheres Arbeiten in Laboratorien. Sie enthält auch spezifische Anforderungen an die Lagerung von Gefahrstoffen, einschließlich der Nutzung von Chemikalienschränken.
  • BGR 104: Diese Regelung enthält Beispiele und Anforderungen für die Lagerung von Gefahrstoffen, einschließlich der Nutzung von Sicherheitsschränken.

Warum Kühlschränke nicht der richtige Lagerort sind

In vielen Laboratorien werden zu kühlende Proben gelagert, die zugleich entzündlichen Eigenschaften aufweisen. Eingesetzt werden dafür oftmals herkömmliche Laborkühlschränke, die sich dabei leicht zu einer unberechenbaren Gefahrenquelle entwickeln können. Ungeschützt gegen äußere thermische Einflüsse, stellen sie im Brandfall ein Risiko für Mitarbeitende, Arbeitsmaterialien und die Infrastruktur dar.

Demzufolge verweist die BG Chemie darauf, dass handelsübliche Laborkühlschränke keine Lagereinrichtungen für brennbare Flüssigkeiten darstellen. Der Einsatzzweck dient nur dem Bereithalten von Edukten (brennbaren Flüssigkeiten) im Arbeitsgang oder dem Durchführen von Versuchsabläufen (Auskristallisieren von Produkten).

Wie lassen sich in der Praxis Proben dennoch sicher und gekühlt lagern und ein durchgängiges Brandschutzkonzept von 90 Minuten beim Handling mit brennbaren Medien umsetzen? DÜPERTHAL bietet hierfür die Schrankserie COOL line an. Sie wurde entwickelt, um entzündliche Substanzen gekühlt und zugleich vorschriftenkonform gemäß TRGS 510 lagern zu können. Die TÜV-geprüften Sicherheitsschränke haben einen klassifizierten Brandschutz Typ 90 (DIN EN 14470-1) und zusätzlich eine integrierte Kühleinrichtung mit explosionsgeschütztem Innenraum. Dies schafft im Brandfall genügend Zeit zur Evakuierung und einen sicheren Puffer, um bei der Brandbekämpfung entschlossen vorzugehen.

Die Temperaturen im Kühlinnenraum können je nach Modell von 2 bis 16 °C eingestellt werden.

Überwachung und Lagermanagement mit DÜPERTHAL connect

Für die Überwachung und Langzeitdokumentation der Temperaturen ist mit dem 24/7-Cloud Monitoring von DÜPERTHAL connect zudem ein zusätzliches Sicherheits-Add-on verfügbar. Mit der Hardware- und App-Kombination können Temperaturen präventiv überwacht und in einem geräteunabhängigen Internetbrowser grafisch angezeigt werden. Hierfür messen die in der COOL line integrierten Sensoren kontinuierlich Temperaturen – die verbundene Hardware sendet die Messdaten via Funk direkt an DÜPERTHAL connect. Die Daten werden sicher gemäß europäischen und deutschen Datenschutzrichtlinien gespeichert und sind vom Betreiber jederzeit abrufbar. Bei thermischen Anomalien, einem Über- oder Unterschreiten von individuell festlegbaren Schwellwerten im Schrankinneren, können verantwortliche Personen (etwa Laborleiter) mit DÜPERTHAL connect schnellstmöglich darüber informiert werden. In der App kann ein automatischer Versand von Hinweisen sowie Warnungen per E-Mail und/oder SMS hinterlegt werden.

Der automatisierte Informationsfluss schafft Zeit, um rechtzeitig Proben zu sichern, Prozesse zu stabilisieren und eine durchgängige Kühlqualität zu gewährleisten. Gut zu wissen: Auch im Falle eines Stromausfalls, speichert das Monitoring mittels Batterien weiter die gemessenen Parameter.

Die App DÜPERTHAL connect bietet bei der Lagerung zusätzlichen Mehrwert, insbesondere, um Mitarbeitende von nicht-wertschöpfende Tätigkeiten zu entlasten. Mit der optionalen Bestandsverwaltung können innerhalb von DÜPERTHAL connect Lagerbestände sowie deren Standorte individuell gepflegt und verwaltet werden. Mithilfe der Suchfunktion können Nutzer in der App dann schnell und einfach Lagerbestände, Lagerorte oder Dokumente finden. Alle Lagerorte können als digitaler Zwilling angelegt werden und mit zusätzlichen Informationen angereichert werden. Die Betriebssicherheit der Lager findet somit auch digital seinen Platz. So kann für jedes Lager, von Schrank bis Regal, ein individuelles Wartungsintervall mit personalisierter Benachrichtigung eingestellt werden.

Arbeitsplätze effizient und nachhaltigkeitsorientiert organisieren

DÜPERTHAL connect beinhaltet zusätzlich praxisorientierte Funktionen, die den Arbeitsalltag erleichtern und somit die Effizienz verbessern:

  • Bestandsmanagement: Standort von Gefahrstoffen und Verbrauchsmaterialien und Definition individueller Lagerbereiche.
  • Lagerortverwaltung: Lagerorte können als digitaler Zwilling anlegt, konfiguriert und gepflegt werden – inklusive Wartungserinnerung bei prüfpflichtigen Einrichtungen.
  • Dokumentenspeicher: Speicher für spezifische Dokumente wie Sicherheitsanweisungen, Datenblätter, Bedienungsanleitungen etc. für zentrale Datenverfügbarkeit.
  • Schnittstellen: Definierter API-Key für direkte Anbindung von vorhandener Laborsoftware wie LIMS, ELN oder ERP-Systemen.

Diese Beispiele zeigen, wie richtig organisierte Arbeitsplätze nicht nur für eine erhöhte Sicherheit im Labor, die Entlastung der Mitarbeitenden sondern auch für mehr Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag sorgen können.

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