Organoid der Großhirnrinde (Wissenschaftsbild des Tages)
Dank moderner Bildgebungsverfahren ist es inzwischen möglich, mit nur einer Gewebeprobe zu ermitteln, welche Zellen im Gewebe vorhanden sind und wie diese organisiert sind.
Die multiparametrische Mikroskopie erfasst zahlreiche Proteine in einer einzigen Gewebeprobe gleichzeitig, oben im Bild etwa eine Lymphombiopsie. So macht sie verschiedene Zelltypen und Gewebestrukturen sichtbar.
Nun hat ein interdisziplinäres Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) eine Software entwickelt, die bei der Analyse solcher Ergebnisse künftig unterstützen soll. Dazu wertet die Software spatialproteomics die Daten systematisch und reproduzierbar aus.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 25.8.2026 (Bild: UKD)

