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Nachhaltigkeit bei High-End-Laborverbrauchsprodukten Racks aus Rezyklat – für weniger Plastikmüll im Labor

Quelle: Pressemitteilung Eppendorf SE 2 min Lesedauer

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Kunststoffabfall gilt es soweit wie möglich zu vermeiden. Im Labor ist dies besonders anspruchsvoll, doch auch da an vielen Stellen möglich. Eppendorf setzt u. a. auf Racks aus Rezyklat, um Pipettenspitzen sicher und nachhaltiger zu verpacken.

Aus Rezyklat hergestellte Racks für Pipettenspitzen von Eppendorf(Bild:  Eppendorf, Michael Wurzbach)
Aus Rezyklat hergestellte Racks für Pipettenspitzen von Eppendorf
(Bild: Eppendorf, Michael Wurzbach)

In Life Science Laboren, wo Präzision und Reinheit nicht verhandelbar sind, war die Nachfrage nach umweltfreundlichen Lösungen noch nie so groß wie heute. Viele Laborangestellte setzen sich mit den Umweltauswirkungen ihrer Tätigkeit auseinander und sind sich bewusst, dass der stetig steigende Bedarf an Kunststoffverbrauchsprodukten nicht ressourcenschonend ist. Um also nachhaltiger werden zu können, müssen in der Zukunft Laborverbrauchsprodukte aus Kunststoffmaterialien aus nachwachsenden oder rezyklierten Rohstoffen herstellbar sein.

Eppendorfs engagiert sich in vielen Bereichen für Nachhaltigkeit. So hat das Unternehmen seit 2022 damit begonnen, die Labor-Verbrauchsmaterialien auf biobasierte Rohstoffe umzustellen. Und auch das Thema Recycling spielt eine wichtige Rolle. Rezyklate können überall dort zum Einsatz kommen, wo ein Laborprodukt nicht im direkten Kontakt mit der Probe steht.

Gemeinhin versteht man unter Rezyklaten wiederverwertete Kunststoffe aus PE (Polyethylen), PP (Polypropylen) oder PET (Polyethylenterephthalat), die von den Haushalten oder Gewerbetreibenden mindestens einmal entsorgt wurden und für die Herstellung neuer Produkte genutzt werden. „Das von Eppendorf für die Einweg-Racks verwendete ‚Post Consumer Rezyklat (PCR)‘ aus der Industrie wird ausschließlich aus Resten der Kontaktlinsenherstellung gesammelt“, sagt Brigitte Klose, Global Product Managerin für Laborverbrauchsprodukte bei Eppendorf. Die so genannte „Single Source“ typenreine Sammlung von Polypropylen aus der Produktion medizinischer Produkte sorgt dafür, dass das Rezyklat die Reinheit und Unversehrtheit behält, die für die Produktion von Laborverbrauchsprodukten Voraussetzung ist. „Die Rückverfolgbarkeit des Rezyklats und die Konformität der Prozesse zur EN 15343:2007 lassen wir uns durch unsere Lieferanten bestätigen.“

Seit Ende Mai 2024 hat Eppendorf begonnen, die Behältnisse, in denen die Consumables verfügbar sind, auf Rezyklat umzustellen. Hier geht es zunächst um Einweg-Pipettenspitzen-Racks, die i.d.R. in Laboren benötigt werden, in denen steriles Arbeiten Voraussetzung ist. Diese Einweg-Racks sind unabdingbar für die Verwendung der Pipettenspitzen. Sie bieten den Pipettenspitzen Stabilität und Schutz bis zur letzten Spitze. Genauso wie die Pipettenspitzen müssen diese Einweg-Racks in gleicher Reinheit und Sterilität sein und wurden bisher aus hochreinem fossil basiertem Polypropylen hergestellt. „Durch den Wechsel auf Rezyklat wird der begrenzte fossile Rohstoff geschont, und Eppendorf wird eine Einsparung von mehr als 166 Tonnen CO2 pro Jahr realisieren“, erklärt Produktmanagerin Klose.

Der Materialwechsel des Rack Polypropylens beeinflusst weder die Reinheit, Sterilität noch die Stabilität der Pipettenspitzen in Einweg-Racks. Dies bestätigen auch Lot-spezifische und Qualitäts-Zertifikate, wie der Hersteller mitteilt.

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