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Future Insight Prize 2025 Forscherin macht aus Stützzellen Neuronen

Quelle: Pressemitteilung Merck KGaA 2 min Lesedauer

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Eine neue Methode, mit der sich geschädigte Organe im Sinne der regenerativen Medizin wieder erneuern lassen. Dieses Ziel war für den Future Insight Prize 2025 von Merck gesetzt worden. Die Auszeichnung hat nun Prof. Magdalena Götz vom Helmholtz Zentrum München erhalten, die mit ihrer Forschung Gliazellen aus dem Stützgewebe in Neuronen umprogrammiert.

Prof. Magdalena Götz vom Helmholtz Zentrum München hat am 8. Juli 2025 den Future Insight Prize von Merck erhalten.(Bild:  ©Boris Schmalenberger)
Prof. Magdalena Götz vom Helmholtz Zentrum München hat am 8. Juli 2025 den Future Insight Prize von Merck erhalten.
(Bild: ©Boris Schmalenberger)

Anfang Juli hat das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck den Future Insight Prize 2025 verliehen. Die Auszeichnung erhielt in diesem Jahr Prof. Magdalena Götz, Direktorin des Instituts für Stammzellenforschung am Helmholtz Zentrum München und Lehrstuhlinhaberin für Physiologische Genomik am Biomedizinischen Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit dem Preisgeld von 250.000 Euro würdigt die Jury die Pionierarbeit von Götz auf dem Gebiet der regenerativen Neurobiologie, insbesondere die Entdeckung, wie aus Gliazellen funktionelle Nervenzellen hervorgehen können. Diese Erkenntnis eröffnet neue therapeutische Ansätze zur Regeneration des Gehirns.

„Die Arbeit von Frau Professor Götz veranschaulicht perfekt die Zielsetzung hinter dem Future Insight Prize: wissenschaftliche Entdeckungen mit enormem Potenzial zum Wohle der Menschheit zu beschleunigen“, sagte Belén Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung und CEO von Merck. „Ihre bahnbrechende Forschung bringt die wissenschaftliche Gemeinschaft dem Traum näher, geschädigtes Gehirngewebe zu regenerieren und kognitive Funktionen bei Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden neurologischen Erkrankungen wiederherzustellen.“

„Ich schätze es sehr, dass Merck seit vielen Jahren wegweisende Forschung unterstützt“, betonte Stammzellforscherin Götz. „Die Arbeit meines Teams begann mit grundlegenden Fragen zur Gehirnentwicklung. Nun mitzuverfolgen, wie sich daraus neue Wege eröffnen, die die Zukunft der regenerativen Medizin verändern könnten, ist überaus inspirierend.“

Die Forschung von Götz hat das Verständnis der Gehirnentwicklung und -regeneration grundlegend verändert. Ihr Team konnte nachweisen, dass Gliazellen, die nach früherem Erkenntnisstand als Stützzellen galten, auch als neuronale Stammzellen fungieren und aus ihnen Nervenzellen hervorgehen können. Diese Entdeckung ebnet den Weg für regenerative Therapien zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson.

Basierend auf ihren Erkenntnissen zur Gehirnentwicklung erfand Götz eine Technik zur Umprogrammierung von Gliazellen in Neuronen – ein neuer Ansatz, um degenerierte Neuronen zu ersetzen.

Der Future Insight Prize

Seit 2018 würdigt der Future Insight Prize herausragende Wissenschaftler, deren Arbeit das Potenzial hat, bahnbrechende Innovationen zum Wohle der Menschheit zu ermöglichen. Der Schwerpunkt des Future Insight Prize 2026 wird das visionäre Ziel eines „intelligenten Gesundheitssensors“ sein – ein nicht-invasives, tragbares Gerät, das in der Lage ist, wichtige Gesundheitsindikatoren kontinuierlich zu überwachen und frühzeitig molekulare Anzeichen von Krankheiten zu erkennen.

Vorschläge für herausragende Kandidaten für den Future Insight Prize 2026 können von Mitgliedern der weltweiten wissenschaftlichen Gemeinschaft per E-Mail an die Jury eingereicht werden: futureinsightprize@merckgroup.com

Mehr Infos zum Preis und dem Bewerbungsverfahren gibt es auf der Homepage zum Future Insight Prize

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