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PFAS-Analytik Schnelle automatisierte Lösemittel-Extraktion

Quelle: Pressemitteilung CEM 2 min Lesedauer

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Für die Analyse von PFAS hat CEM ein neues Extraktionsverfahren entwickelt, welches im Vergleich zu Soxhlet und andern Methoden deutlich schneller sein soll: Laut Hersteller gelingt die Lösemittelextraktion in fünf Minuten.

Das Edge von CEM ermöglicht die schnelle automatisierte Lösemittel-Extraktion(Bild:  CEM)
Das Edge von CEM ermöglicht die schnelle automatisierte Lösemittel-Extraktion
(Bild: CEM)

In den Medien haben PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) zuletzt viel Aufmerksamkeit erhalten. Sie werden aufgrund ihrer hohen chemischen Beständigkeit bei der Herstellung einer Vielzahl von Produkten verwendet. Auf diese Weise gelangen PFAS auch in die Umwelt und sammeln sich in Böden. Eine Sanierung von PFAS-kontaminierten Böden ist größtenteils nicht möglich, daher ist eine genaue Analyse der Substanzen wichtig.

Im Labor ist die PFAS-Analyse schwierig, da PFAS-freie Gerätekomponenten dafür unerlässlich sind. Von Probenhomogenisierungsgeräten über Extraktionssysteme bis hin zu Flüssigkeitschromatographie-Systemen muss alles PFAS-frei sein. CEM hat mit dem PFAS-Edge ein Extraktionssystem entwickelt, welches Extraktionsprotokolle für eine Vielzahl von Matrices enthält und dafür aus fluorfreien Komponenten gebaut wurde. Es eignet sich für die schnelle automatisierte Lösemittel-Extraktion von Proben in nur fünf Minuten, heißt es vom Hersteller. Die Extraktionen im Edge werden unter Druck bei definierten Temperaturen durchgeführt, was zu einer starken Beschleunigung der Reaktionskinetik führt. Neben dieser schnelleren Desorption der Analyten von der flüssigen oder festen Matrix erfolgt das Aufheizen und Abkühlen der Probe durch ein spezielles Verfahren in wenigen Sekunden.

Die Extraktionszelle enthält am Boden eine leicht auswechselbare poröse Disk. Die mit der zu untersuchenden Probe gefüllte Zelle wird in den Autosampler platziert. Der Greifarm befördert die Zelle in die Probenkammer wo sie automatisch druckdicht abgeschlossen wird. Nach Hinzufügen des Lösungsmittels wird die Zelle bei erhöhtem Druck auf eine definierte Temperatur schnell aufgeheizt und wenige Minuten lang bei konstanten Bedingungen gehalten, damit die Analyten aus der Probe dispersiv herausgelöst werden. Der Lösemittelextrakt wird durch die poröse Disk automatisch gefiltert, anschließend abgekühlt und ins Probenglas überführt.

Laut Hersteller ist das diese Art der Lösemittelextraktion erheblich schneller als Soxhlet, Ultraschall, klassische ASE, QuEChERS oder andere konventionelle Extraktionsmethoden und braucht dabei deutlich weniger Lösemittel bei gleichzeitig wesentlich geringerem Arbeitsaufwand.

Analytica 2024: Halle A1, Stand 210

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