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Zukunftssichere Gefahrstofflagerung in Arbeitsräumen Sicherheitsschränke nach neuestem Normenentwurf

Quelle: Pressemitteilung Cemo 2 min Lesedauer

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Für bestmöglichen Schutz im Labor bietet Cemo Gefahrstoffschränke gemäß den aktuellen Goldstandards, inklusive der neuesten Normenausgabe der DIN EN 14470-1:2023-09.

Sicherheitsschrank Cemo Proline 12/20 Typ 90(Bild:  Cemo, Rainer Herzog)
Sicherheitsschrank Cemo Proline 12/20 Typ 90
(Bild: Cemo, Rainer Herzog)

Gefahrstoffe nahe am Arbeitsplatz bereitzuhalten ist nicht nur im Labor wichtig, auch in vielen anderen Branchen werden häufig Kleber, Lösungsmittel, Harze und feine Metallpulver zum Drucken etc. gebraucht. Sind diese Chemikalien giftig, brennbar oder gesundheitsschädlich müssen sie in Sicherheitsschränken gelagert werden. Die neuen Sicherheitsschränke der Serie Proline von Cemo bieten dafür Rundumschutz, sind baumustergeprüft und erfüllen alle aktuellen Normen, wie der Hersteller in einer Pressemeldung mitteilt. Außerdem wurde bereits die neueste Normenausgabe der DIN EN 14470-1:2023-09 berücksichtigt. Damit sind die Schränke in Feuerwiderstandsklasse F90 laut Herstellerangaben eine zukunftssichere Investition. Sie bieten bei Außenmaßen von 196 x 120 x 60 cm (H x B x T) einen Innenraum mit 157 x 105 x 43 cm und wiegen zusammen mit den serienmäßigen drei Wannenböden und einer Bodenwanne mit Lochblecheinlage ca. 450 kg. Standardfarben sind grauer Korpus mit orangenen Türen. Weitere Farben sind auf Anfrage erhältlich.

Die Profischränke hielten im Brandkammertest über 107 Minuten lang der Prüfbefeuerung stand. Neben dem thermischen Schutz bieten sie feststellbare Türen, die im Brandfall automatisch schließen. Zum Absaugen brennbarer oder schädlicher Dämpfe sollten die Schränke an ein technisches Lüftungssystem angeschlossen werden. Sie können im Einzelfall, mit Anschluss an einen Potentialausgleich (Erdung) gegen statische Aufladung, auch ohne Lüftung betrieben werden. Schrank und Auffangwanne sind für bis zu 30 l fassende Behälter zugelassen, die Tragkraft der einzelnen Böden beträgt 75 kg. Eine optionale Kabeldurchführung, z. B. für Messtechnik, und eine Zweipunkt-Türverriegelung oben und unten verbessern die Sicherheit weiter. Ein Auflastnachweis für einen Absaugventilator auf der Schrankdecke, höhenverstellbare Füße sowie eine abnehmbare Sockelblende, um mit Stapler oder Hubwagen den Schrank zu unterfahren, verbessern zusätzlich den praxisgerechten Aufbau. Extra Wannenböden für eine kleinere Aufteilung sowie eine Kabelführung für die Selbstmontage an der Schrankdecke gibt es als Zubehör.

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Normen und Vorschriften für Sicherheitsschränke

Die DIN EN 14470-1:2023-09 legt die Anforderungen an die Konstruktion von Sicherheitsschränken sowie deren Fähigkeit, äußerer Brandeinwirkung standzuhalten, fest. Darin ist beispielsweise vorgeschrieben, dass Türen und Lüftungsöffnungen selbsttätig schließen. Außerdem müssen Auffangwannen mindestens zehn Prozent des Volumens aller Gebinde bzw. mind. 110 Prozent des größten Einzelgebindes auffangen können. Wesentliche Änderungen bei der neuen Ausgabe betreffen die technische Lüftung und die Gewichtsbelastung der Schrankoberseite im Brandfall durch Ab-/Umluftventilatoren. Auch bei Kabel- und Rohrdurchführungen sowie beim Schrankinnenvolumen – statt ein sind nun zwei Kubikmeter erlaubt, um auch Fässer zu lagern – wurde die Norm ergänzt. Daneben sind auch die TRGS 510 sowie die DIN EN 14727 (Labormöbelrichtlinie) zu beachten.

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