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Zelle des Bakteriums Achromatium oxaliferum unter dem Mikroskop. Man erkennt große Calciumkristalle, Schwefeltröpfchen sowie grün fluoreszierende DNA-Spots. (Heribert Cypionka / Universität Oldenburg)
Schwefelbakterium überrascht selbst Experten

Riesenbakterium enthält Erbgut für eine ganze Bevölkerung

Achromatium oxaliferum ist das größte (bekannte) Süßwasserbakterium der Welt und u.a. im brandenburgischen Stechlinsee zu finden. Es ist 30.000 Mal größer als „normale“ im Wasser lebende Bakterien und dank seiner Kalkeinlagerungen mit dem bloßen Auge erkennbar. Es ist bekannt, dass Schwefelbakterien wie Achromatium außerordentlich groß sein und mehrere Genomkopien beherbergen können. Dass eine einzige Bakterienzelle aber hunderte von unterschiedlichen (!) Genomen mit sich herumträgt, ist neu – auch für Bakterienkenner.

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Querschnitt durch eine mykorrhizierte Wurzel vom Schneckenhornklee. Die roten Stellen zeigen Anhäufungen der microRNA in und um Pilz-besiedelte Zellen.  (Bild: MPI für molekulare Pflanzenphysiologie)
Symbiose

Micro-RNAs als Symbiosehelfer

Ungefähr 80 Prozent aller Landpflanzen leben in Symbiose mit Wurzelpilzen, mit denen sie Zucker und Nährstoffe austauschen. Mit dieser Symbiose einher geht eine massive Umprogrammierung der pflanzlichen Genexpression. Forscher vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie haben herausgefunden, dass dabei die so genannten micro-RNAs eine wichtige Rolle spielen.

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Wann wird der Reinraum Industrie 4.0-tauglich? Ansätze gibt es, der große Wurf fehlt noch. (Valisys)
Industrie 4.0 im Reinraum

Wann wird der Reinraum endlich digital?

Digitale Monitoring-Lösungen erleichtern effiziente Steuerung, Rückverfolgbarkeit und Detektion von Fehlern, soweit so klar. Aber noch steckt Industrie 4.0 in der Pharmaproduktion in den Kinderschuhen. Obwohl Digitalisierung der Reinraumtechnik jede Menge Möglichkeiten bietet. Die Cleanzone zeigt am 17. und 18. Oktober in Frankfurt am Main, was jetzt schon geht und wo die Zukunft liegt.

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Ein Ebolavirus unter dem Mikroskop. (Bild: dpa; Quelle: sueddeutsche.de)
Ebola-Schnelltest

Ebola-Nachweis in weniger als 15 Minuten

Bedingt durch die momentane Ebola-Epidemie und eventuelle künftige Ausbrüche des Virus besteht eine dringende Notwendigkeit für eine schnelle und genaue Ebola-Diagnostik. In einem internationalen Forschungsprojekt soll jetzt ein Ebola-Schnelltest entwickelt werden, der auf der von dem Diagnostik-Spezialisten GNA Biosolutions entwickelten Laser-PCR-Technologie beruht.

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Bildergalerien

Munitionskisten auf dem Grund der Ostsee, optisch kartiert von AUV ANTON. (GEOMAR)
Munitionserkennung unter Wasser

Altlasten: Munition im Meer zuverlässig finden

Altlasten am Meeresgrund können zur Gefahr werden. Am Meeresboden von Nord- und Ostsee und andernorts liegen Millionen von Tonnen an Altmunition und Sprengstoffen und korrodieren dort langsam vor sich hin. Jedes Jahr kommt es zu Hunderten Vorfällen im Zusammenhang mit Kampfmitteln aus dem Meer. Damit die Munition sicher und umweltgerecht entsorgt werden kann, muss sie jedoch unter Wasser zunächst einmal zuverlässig gefunden werden.

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Abb. 1: Was ist los, wenn die Brezel muffig und das Bier alt und schal schmeckt? Moderne Analysentechnik hilft, Fehlaromen sicher zu bestimmen.  (silberkorn73 - Fotolia)
GC-MS

Fehlgeschmack in Lebensmitteln und Getränken aufspüren

Bier und Brezel – eine perfekte Mahlzeit, nicht nur für den Freund des Münchner Oktoberfests. Vorausgesetzt, es mundet recht. Und was, wenn nicht? Auf die Spur von schalem oder schimmeligem Geschmack kommt man sicher und sensitiv mit der Stir Bar Sorptive Extraction (SBSE) zusammen mit der Thermodesorptions-GC-TOF-MS-Analyse.

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Elektronenmikroskopische Aufnahmen und 3D-Modelle von Nackednaviren aus einem afrikanischen Buntbarsch ... (Ausschnitt) (© Universitätsklinikum Heidelberg)
Hepatitis-B

Ursprung des menschlichen Hepatitis-B-Virus in Fischen entdeckt

Virologen vom Universitätsklinikum Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum zeigen: Eine neue Virusfamilie in Fischen gibt Einblicke in die Herkunft und in die Evolution des Hepatitis-B-Virus. Die Entdeckung ermöglicht die Rekonstruktion eines Stammbaumes von Hepatitis-B und verwandten Viren. Der Ursprung des Hepatitis-B-Virus steht mit dem Landgang der Wirbeltiere vor ca. 400 Millionen Jahren in Verbindung. Ein neues Gen führte zur Ausbildung einer Hülle und damit zu einer Spezialisierung auf Leberzellen.

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Proteinbiosynthese

Zellfreie Proteinbiosynthese

Die Entwicklungen im Bereich der Genom- und Transkriptom-Untersuchungen lieferten in den letzten Jahren unzählige Daten zur Zusammensetzung „der mRNA“ einer Zelle. Unter Hochdruck versuchen Labore, den zehn- bis hunderttausenden Sequenzen Funktionen zuzuordnen.

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