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Die Anziehungskraft, die rote Blutkörperchen aufeinander ist sehr gering: Einen Wert von gerade einmal drei bis sieben Pico-Newton errechnete ein Team um den Jülicher Physiker Prof. Gerhard Gompper.  (Bild: Forschungszentrum Jülich)
Blutanalyse

Winzige Kräfte im Blut bestimmen Strömungswiderstand

Naturwissenschaftler beschäftigen sich in ihrer Forschung häufig mit nahezu unvorstellbaren Größen. Ein deutsch-amerikanisches Physikerteam berechnet erstmals den Einfluss der Anziehungskraft zwischen roten Blutkörperchen auf das Fließverhalten von Blut. Sie ermittelten einen Wert von drei bis sieben Pico-Newton (Billionstel Newton).

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Beim Grillem im Sommer entsteht bei der Reaktion von Fett mit glühender Kohle Benzopyren, ein verbreitetes Umweltgift, das beim Menschen Krebs auslösen kann. (gemeinfrei)
Umweltgift Benzo[a]pyren

Grillen & Co. – Antikörper gegen krebserregendes Benzo[a]pyren entschlüsselt

Sommer ist Grillzeit. Allerdings entsteht bei der Reaktion von Fett mit glühender Kohle Benzopyren – ein verbreitetes Umweltgift, das beim Menschen Krebs auslösen kann. Da über viele Jahrzehnte Häuser mit Kohle oder Holz beheizt wurden, ist dieser polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoff (PAK) über den Schornsteinrauch ebenso in Böden und im Grundwasser eingelagert. Ein Forscherteam hat nun den Bindungsmechanismus eines Antikörpers an Benzo[a]pyren entschlüsselt. Eine Entdeckung, die den Weg frei machen könnte für den einfacheren Nachweis und damit das Entfernen des Giftstoffes.

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Fisch ist wegen des hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren sehr gesund. Wie diese Fettsäuren im Körper wirken, haben Forscher der Uni Jena und des Jenaer Uniklinikums untersucht. (Bild: Jan-Peter Kasper/FSU)
Omega-3-Fettsäuren

Wie wirken Omega-3-Fettsäuren?

Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Universitätsklinikums Jena entschlüsseln die blutdrucksenkende Wirkung von Omega-3-Fettsäuren. Sie haben die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren sowohl auf systemischer Ebene untersucht als auch die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen erstmals beschrieben.

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Bildergalerien

Bilder von Sauerstoff- (oben) und Stickstoffatomen (unten) in einem Kohlenstoffnetzwerk, aufgenommen im Mikroskopielabor der Universität Wien (Ausschnitt). (Christoph Hofer und Jannik Meyer / CC BY 4.0)
Elektronenmikroskopie

Ungewöhnliche Atombindungen auf Bild gebannt

Aus dem Chemielehrbuch ist vielen bekannt, dass Sauerstoff einen oder zwei Partner in einer Verbindung hat. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Mit hochauflösender Elektronenmikroskopie haben Forscher der Universitäten Wien und Tübingen nun unerwartete, neue Konfigurationen von Sauerstoff- sowie Stickstoffatomen aufgenommen.

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Im Labor: Prof. Dr. Olav Schiemann vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn bei der Probenüberführung zur PELDOR-Messung. (Bild: Barbara Frommann/Uni Bonn)
Zellanalyse

Wie funktioniert der Schließmechanismus eines Ionenkanals?

Ionenkanäle sorgen dafür, dass lebende Zellen nicht platzen und dass es beim Menschen z.B. nicht zu Bluthochdruck kommt. Ein Pförtner öffnet und schließt die Zelle, und durch diesen Kanal können dann die Ionen hindurchströmen. Wissenschaftlern der Universität Bonn und der schottischen University of St. Andrews ist es nun gelungen, die Struktur dieses Türöffners aufzuklären.

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Unbekannter klimarelevanter Prozess entdeckt: Pyridinium-Ionen fördern Keimbildungsprozesse in den frühen Phasen der atmosphärischen Aerosol- und Wolkenbildung und damit die Entstehung von Wolken. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Wolken und Klimawandel

Wie Tabakrauch das Klima verändern kann

Der Anstieg der Aerosole und Wolken gilt als eine der größten Unsicherheiten bei der Vorhersage des Klimawandels. Gefördert wird ihre Bildung durch Luftschadstoffe. Für ein bestimmtes Molekül, das u.a. in Tabakrauch vorhanden ist, hat ein internationales Forscherteam nun einen bisher völlig unbekannten und überraschenden Prozess entdeckt, der das Klima verändern könnte.

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Gashydrate sind eisähnliche, nicht-stöchiometrische Einschlussverbindungen aus Wasserkäfigen und darin enthaltenen Gasmolekülen. (Bild: Fraunhofer Umsicht)
Verbundprojekt

Forscher entwickeln Technologie um Erdgas aus Methanhydrat zu gewinnen

Im Verbundprojekt Sugar III entwickelt Fraunhofer Umsicht mit rund 20 Verbundpartnern Schlüsseltechnologien, um in marinen Methanhydratvorkommen gebundenes Erdgas zu gewinnen. Für ein konkretes Vorkommen im Schwarzen Meer erstellen die Forscher Fallbeispiele, die die gesamte Verwertungskette – vom Aufspüren und Charakterisieren neuer Vorkommen bis zur Verwertung des gewonnenen Methans – betrachten.

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